So sieht es nach dem Brand auf der Deponie in Amöneburg aus

Löschwasser auf Gelände gestaut

So sieht es nach dem Brand auf der Deponie in Amöneburg aus

Ein Brand auf dem Gelände einer Mülldeponie in Amöneburg hat am Mittwochmorgen zu einer starken Rauchentwicklung geführt (wir berichteten). Weil dadurch sogar die Sicht für Autofahrer auf der nahe gelegenen A671 eingeschränkt war, hat jetzt das Regierungspräsidium Darmstadt die Brandstelle überprüft.

Die für die Genehmigung und Überwachung der Anlage zuständige Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt schickte einen Vertreter, um sich vor Ort ein Bild von der Lage und den Brandschäden zu machen. Ersten Erkenntnissen nach soll es dabei durch das Feuer und den Rauch zu keinen langfristigen Beeinträchtigungen bei den Anlieger und Anwohnern aus den umgebenen Stadtteilen gekommen sein. Nach derzeitigem Stand gehen die Experten davon aus, dass das Feuer durch Selbstentzündung ausgebrochen war.

Dabei brannte Grünschnitt, der in einem Container gelagert war. Für die Löscharbeiten musste das brennende Material zum Teil umgeschichtet werden, wodurch sich die Rauchentwicklung über Stunden hinweg verstärkte.

Nach den Löscharbeiten hat sich auf der Betriebsfläche Löschwasser gestaut, das jetzt in sogenannten „Puffertanks“ auf dem Gelände gelagert werden soll. Weil die Feuerwehr Schaummittel zum Löschen einsetzte, müssen die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) jetzt prüfen, ob das Wasser problemlos über den Abwasserkanal abgelassen und in der städtischen Kläranlage Biebrich gereinigt werden kann. (ms)

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