Viele Corona-Verstöße bei Gastronomen in der Goldgasse

In der Nacht zum Mittwoch kontrollierten Mitarbeiter der Stadtpolizei die Restaurants und Bars in der Innenstadt. Im Anschluss mussten 12 Bußgeldverfahren eingeleitet werden.

Viele Corona-Verstöße bei Gastronomen in der Goldgasse

Eigentlich hätten die Gastronomen in der Goldgasse vorbereitet sein müssen: In einem Beitrag der „Hessenschau“ kündigte Hans-Peter Erkel, Leiter der Wiesbadener Stadtpolizei, zivile Kontrollen in der Straße an. Grund dafür waren nicht eingehaltene Mindestabstände und Verstöße gegen die Maskenpflicht. In dem Beitrag war auch zu sehen, dass einige Kellner mit falsch sitzender oder sogar komplett ohne Maske bedienen.

Trotzdem konnten die Zivilkräfte in der Gastro-Straße etliche Verstöße feststellen. Bei Kontrollen in der Wiesbadener Innenstadt am Dienstagabend wurden insgesamt 12 Bußgeldverfahren eingeleitet. Der Schwerpunkt der unangekündigten Besuche lag im Bereich des „Schiffchens“ — „wie bereits im Vorfeld angekündigt“, erklärt Ralf Wagner, Leiter des Präventionsrates.

Kontrollen in Zivil

Dabei waren die Beamten in mehreren Kontrollintervallen unterwegs. Von 18:30 Uhr bis Mitternacht wurden die Rundgänge in drei Abschnitte eingeteilt. Die Kontrollen beschränkten sich auf die gastronomischen Betriebe in der Stadt. „Gerade in der Goldgasse hatten wir die meisten Verstöße“, sagt Wagner. Dabei seien vor allem Verstöße gegen die Abstandsregelung sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes registriert worden.

„Ein Restaurant hatte sowohl bei der ersten wie auch bei der dritten Kontrolle gegen Abstandsregelungen verstoßen“, so Wagner. Auch sei ein Wiederholungstäter bereits zum dritten Mal negativ aufgefallen. Dort wird nun ein höheres Bußgeld fällig.

In den vergangenen Monaten fanden regelmäßig Kontrollen in den Gastronomiebetrieben statt. Allein im Juli wurden 113 Gaststätten kontrolliert. „Daraus resultierend wurden 49 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet“, sagt Wagner. (ms)

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