208 Verstöße gegen Corona-Auflagen in Wiesbaden

Zwei Shisha-Bars versiegelt

208 Verstöße gegen Corona-Auflagen in Wiesbaden

Die Wiesbadener Stadtpolizei hat in den vergangenen Tagen die Einhaltung der Corona-Maßnahmen in der Stadt kontrolliert. Bei zwölf Prozent der Kontrollen stellte sie Verstöße fest.

Negativer Höhepunkt der Polizeikontrollen waren zwei Shisha-Bars und ein Kiosk, die sich nicht an die Auflagen hielten. Gemeinsam mit der Landespolizei fand das Ordnungsamt in einer Bar ingesamt 16 Personen, in einer weiteren hielten sich fünf auf. Beide Bars wurden von der Polizei versiegelt, um weitere Verstöße zu verhindern.

Auch ein ein Kiosk hatte sich nicht an die Auflagen gehalten. Schon bei der ersten Kontrolle berieten die Polizisten den Inhaber des Kiosk intensiv und machten ihn auf sein Fehlverhalten aufmerksam. Bei einer Nachkontrolle am gleichen Abend konnten wieder mehrere Personen festgestellt werden, die sich in und um den Kiosk herum aufhielten und Alkohol konsumierten. Daraufhin untersagte die Stadtpolizei den Betrieb und versiegelte den Kiosk. Bei wiederholten Verstößen gegen die Auflagen sei auch das Verhängen von Zwangsgeldern möglich.

Auch sonst beliebte Ausflugsziele, wie das Rheinufer, Parks und Spielplätze, wurden bei sonnigem Wetter von der Stadtpolizei kontrolliert. Dort stellten die Ordnungskräfte zahlreiche Vergehen fest, weit über 100 Anrufe gingen am Freitag und am Samstag mit Beschwerden über die Nichteinhaltung des Kontaktverbotes oder die Öffnung von Gewerbe ein. Allein am Samstag verzeichnete die Stadtpolizei 227 Einsätze bei der Kontrolle der Auflagen zur Bekämpfung des Corona-Virus. Dabei konnten zwölf Verstöße festgestellt werden, davon fünf Verstöße gegen die Versammlungsobergrenze und viermal wurden gesperrte Spielplätze betreten. (pk)

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