Einsatz in Wiesbaden: Zoll und Polizei kontrollieren Shisha-Bars

Bei einer großen Kontrollaktion in Wiesbaden nahmen Zoll und Polizei Shisha-Bars und Gaststätten ins Visier. Sie stießen auf mehrere Verdachtsfälle von Schwarzarbeit.

Einsatz in Wiesbaden: Zoll und Polizei kontrollieren Shisha-Bars

Bei einer großangelegten Kontrollaktion haben Zoll und Polizei am Freitag (12. Dezember) in Wiesbaden mehrere Shisha-Bars und Gastronomiebetriebe überprüft. Das meldet das Hauptzollamt Darmstadt.

Mit knapp 30 Einsatzkräften führten Zollbeamte und Polizisten verdachtsunabhängige Kontrollen durch, um gegen Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und kriminelle Strukturen vorzugehen. Unterstützt wurden sie dabei vom örtlichen Finanzamt und dem Ordnungsamt. Die Beamten befragten mehr als 21 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen und prüften sieben Geschäftsunterlagen. Im Fokus stand dabei, ob die Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet sind, Mindestlöhne gezahlt werden und alle nötigen Arbeitsgenehmigungen vorliegen.

Knapp 50 Kilo Tabak und mehrere Verdachtsfälle

Zusätzlich kontrollierte der Zoll Waren wie Wasserpfeifentabak. In vier von fünf überprüften Shisha-Bars stellten die Einsatzkräfte knapp 50 Kilogramm unversteuerten Tabak sicher.

Außerdem ergaben sich vor Ort erste Anhaltspunkte für mehrere Straftaten: ein möglicher Verstoß gegen das Mindestlohngesetz, vier Verdachtsfälle wegen des Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen sowie je ein Fall von möglicher illegaler Ausländerbeschäftigung und Leistungsmissbrauch. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.