Sonnige Ostern: Polizei kontrolliert Einhaltung der Corona-Maßnahmen

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus' gelten auch am Osterwochenende. Die Polizei bittet die Bürger, die Feiertagsausflüge bei sonnigem Wetter zu beschränken.

Sonnige Ostern: Polizei kontrolliert Einhaltung der Corona-Maßnahmen

Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad — Die Wettervorhersage für das lange Osterwochenende sieht traumhaft aus. Eigentlich ideales Wetter für einen Ausflug mit der Familie, doch durch die weiter anhaltenden Corona-Maßnahmen sind die Möglichkeiten dazu deutlich eingeschränkt. Damit diese auch am Wochenende eingehalten werden, hat die Polizei eine Reihe von Hinweisen zum richtigen Verhalten veröffentlicht.

Keine Picknicks oder Grillfeiern

Die Polizei betont, dass besonders das Kontaktverbot in der Öffentlichkeit weiter eingehalten werden soll. Das bedeutet, Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit (Ausnahme nur, wenn Personen zu einem gemeinsamen Haushalt zählen) sind auch an Ostern nicht erlaubt und werden von der Polizei konsequent aufgelöst. Wer das Verbot missachtet, riskiert ein Bußgeld. Wenn man beim Feiertagsspaziergang anderen Menschen begegnet, soll der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Öffentliche Parks dürfen weiterhin betreten werden, hier bittet die Polizei aber darum, den Besuch nicht zu stark auszudehnen. So sei etwa eine kurze Ostereiersuche im Park mit der Familie kein Problem, längere Aufenthalte, wie etwa ein Picknick oder Grillen, sollen unterlassen werden. Polizei und Ordnungsamt wollen bei Missachtung schnell intervenieren.

Reisen vermeiden

Die Ostertage werden normalerweise von vielen auch gerne für einen Kurzurlaub oder einen Besuch bei Verwandten genutzt. Damit die momentanen Einschränkungen schnell vorbei sind, lautet der Appell der Polizei zu Ostern, auf private Reisen und Besuche — auch von Verwandten — möglichst zu verzichten. Sollte es Hinweise geben, dass im privaten Rahmen größere Zusammenkünfte stattfinden, will die Polizei diese konsequent unterbinden. Sie können im Rahmen der Gefahrenabwehr aufgelöst oder durch das zuständige Gesundheitsamt im Einzelfall verboten werden. Verstöße gegen Einzelverfügungen des Gesundheitsamts sind sogar strafbar. (ts)

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