Säure-Alarm im Gesundheitsamt

Elf Personen klagen über Schwindel und Übelkeit

Säure-Alarm im Gesundheitsamt

Weil mehrere Mitarbeiter am Montagmittag einen beißenden Geruch im Wiesbadener Gesundheitsamt meldeten, sind Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem großen Einsatz ins Behördenzentrum in der Konradinerallee ausgerückt. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte ausgelaufene Buttersäure die Ursache für den Geruch sein. Das meldet die Polizei.

Demnach ging die Meldung um 12:19 Uhr bei den Beamten ein. Die Feuerwehr, die unmittelbar ausrückte, lokalisierte daraufhin zunächst den Entstehungsort des Geruchs, der sich ersten Erkenntnissen zufolge im Obergeschoss befand. Ein Mitarbeiter gab außerdem an, dass er eine Pfütze entdeckt und diese anschließend aufgewischt habe.

Die Einsatzkräfte sperrten betroffene Bereiche des Gebäudes vorsorglich ab. Nachdem die Feuerwehr den Boden neutralisiert hatte, gab sie die betroffenen Bereiche wieder frei. Insgesamt klagten elf Personen über Schwindel und Übelkeit, wobei eine Frau mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus kam.

Nach Einschätzung der Feuerwehr könnte es sich bei dem Stoff um Buttersäure gehandelt haben. Sicher ist das jedoch noch nicht, weitere Analysen werden das klären. Die Polizei Wiesbaden ermittelt derzeit bezüglich des Verursachers sowie der Ursache und nimmt Hinweise unter der Rufnummer (0611)345-0 entgegen. (nl)

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