Wo man in Wiesbaden am besten das Feuerwerk anschauen kann

Wer in der Nacht auf den 1. Januar 2019 die beste Sicht auf das Silvesterfeuerwerk haben will, muss sich informieren. Wo lässt es sich am besten in das neue Jahr reinfeiern?

Wo man in Wiesbaden am besten das Feuerwerk anschauen kann

Ob im Vorort, oder in der Innenstadt, auf einem Berg, oder über dem Rhein: Das Silvesterfeuerwerk lässt sich an vielen Stellen in und um Wiesbaden bewundern. Also Gäste einpacken und auf ins Getümmel. Aber wo sieht man das bunte Schauspiel denn nun am besten?

In der Stadt

Der Klassiker ist die Wilhelmstraße. Jedes Jahr treffen sich am Bowling Green mehrere Hundert Wiesbadener, um in das neue Jahr hineinzufeiern. Dementsprechend voll ist es auch vor dem Kurhaus. Wer es lieber etwas intimer mag, kann auch auf die steil ansteigenden Straßen rund um den Kurpark ausweichen. Dort findet sich immer ein Plätzchen mit Ausblick.

In der restlichen Innenstadt sind auch große Freiflächen wie am Kochbrunnen oder am Warmen Damm sehr beliebt. Vom Gelände des Kurpark und des Warmen Damms aus hat man einen freien Blick in den Himmel. Ansonsten bietet sich natürlich jede steil ansteigende Straße in der Innenstadt an, von der aus man gut den Himmel im Blick hat.

Ufer und Brücken

Spektakulär wirkt das Feuerwerk natürlich, wenn es sich zusätzlich noch im Wasser spiegelt. Einen besonders guten Blick bietet natürlich die Theodor-Heuss-Brücke, die aber schon vor Mitternacht viele Feuerwerksfans - auch aus Mainz - anzieht. Hier lohnt es sich, früh da zu sein. Alternativen mit gutem Blick bieten die Kostheimer Maaraue, die Reduit in Kastel und der Schiersteiner Hafen.

Im Umland

Ebenfalls fern ab des Innenstadttrubels lässt sich das Feuerwerk besonders gut im Umland beobachten. Zwar müssen die meisten Wiesbadener dann eine kleine Anreise auf sich nehmen, belohnt werden sie aber mit weniger Störfaktoren. Die Domäne Mechthildshausen, Fort Biehler und die Weinberge und Feldwege zwischen Kostheim und Hochheim bieten besonders viel Dunkelheit, sodass das Feuerwerk gleich viel bunter wirkt.

Ab auf den Berg

Ein weiterer beliebter Anlaufpunkt ist der Neroberg. Der weite Blick über Wiesbaden zieht viele Wiesbadener an. Allein wird man dort also nicht sein. Wer einen Ausflug auf den Berg plant, muss aber berücksichtigen, dass die Nerobergbahn in der Winterpause ist und die Besucher deshalb nicht den Berg hinauf fahren kann. Der Aufstieg muss also zu Fuß erfolgen.

Feuerwerk verboten

Wer selbst Böllern möchte, sollte an seine eigene und die Sicherheit anderer denken. Weil das Abfeuern von Feuerwerkskörpern nicht ungefährlich ist, weist Bürgermeister Oliver Franz darauf hin, dass diese nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen angezündet werden dürfen. Auch neben Reet- und Fachwerkhäusern ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verboten. Wer gegen diese Verbote verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die ein Bußgeld nach sich ziehen kann. In der Silvesternacht werden verstärkt Polizeibeamte auf den Straßen unterwegs sein und die Feiernden kontrollieren.

„Ich appelliere an die Vernunft der Bürger, dass sie beim Kauf, bei der Lagerung zu Hause und beim Abbrennen von Feuerwerk die erforderliche Sorgfalt walten lassen und insbesondere Kinder nicht unbeaufsichtigt mit Feuerwerkskörpern hantieren lassen“, betont Franz. (js)

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