Stadt will mehr Bäume in Wiesbaden pflanzen

Mehr als 1200 Bäume seit 2018 neu gesetzt

Stadt will mehr Bäume in Wiesbaden pflanzen

In den vergangenen vier Jahren wurden im Stadtgebiet von Wiesbaden 1216 Bäume neu gepflanzt. Wie die Stadt mitteilt, hat das Grünflächenamt die Pflanzen an Straßen, auf Kinderspielplätzen, in Grünanlagen und Parks sowie auf Friedhöfen gesetzt.

„Die Bedeutung von Bäumen und anderem Stadtgrün kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, teilt dazu Umweltdezernent Andreas Kowol mit. „In Zeiten der Klimakrise kühlen und beschatten Bäume die überhitzte Umgebung, sie bieten Tieren Nahrung und Lebensraum und fördern somit die Biodiversität, produzieren Sauerstoff und filtern unsere Luft.“

Wegen der immer häufigeren Hitze- und Trockenperioden werden laut Stadt neben den gängigen Baumarten, in letzter Zeit verstärkt sogenannte Klimabaumarten gepflanzt, die besser mit den sich ändernden Umweltbedingungen umgehen können. Dazu zählen beispielsweise die Ungarische Eiche, die Zerreiche, der Maulbeerbaum, die Kornelkirsche sowie unterschiedliche Eschen- und Ahornarten.

Bei Neupflanzungen überprüfe das Grünflächenamt zunächst, ob sich der Baum am jeweiligen Standort auch langfristig entwickeln könne. Denn verdichtete und versiegelte Böden bieten oft keine optimalen Bedingungen für die Pflanzen. Auch Bewässerungseinrichtungen werden eingebaut und der Baum an einer Halterung gesichert. Gießringe sollen helfen, das Wasser über dem Wurzelballen versickern zu lassen. Beim Gießen werde Brauchwasser verwendet.

Die Kosten pro Pflanzung betragen derzeit im Durchschnitt rund 3500 Euro.

Logo