Bis zu 10.000 Demonstranten in Mainz erwartet

Eine Großdemo mit Teilnehmern aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland - das planen die Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ am 17. Januar. Was geplant ist.

Bis zu 10.000 Demonstranten in Mainz erwartet

Auch im neuen Jahr ruft „Fridays for Future“ wieder zum Klimastreik auf: Am 17. Januar versammeln sich die Demonstranten in der Ludwigsstraße in Mainz. Doch die kommende Demo soll anders werden - größer und lauter. Bei einer Pressekonferenz im Haus der Jugend stellten die Aktivisten Maurice Conrad, Jil Kalmes und Shkodran Jonuzi die Details zur Demo am 17. Januar vor.

In Mainz werden 7000 bis 10.000 Demonstranten erwartet - vorwiegend aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. „Die Demo in Mainz ist bundesweit die größte, die an diesem Tag stattfindet“, sagte Conrad bei der PK. Unter dem Motto „Die Uhr tickt“ wollen sich die Klimaaktivisten um 12 Uhr am Gutenbergplatz versammeln.

Ein Jahr lang Demos in Mainz

Die Demo ist gleichzeitig ein Jubiläum: Am Freitag, den 18. Januar 2019, fand die erste größere Klimademo in Mainz statt. Doch warum jetzt wieder in Mainz? „Mainz liegt sehr zentral und ist sowohl von Hessen als auch vom Saarland aus gut mit dem Zug zu erreichen“, so Jil Kalmes. Die Schwerpunktthemen der Demo sind die verheerenden Buschbrände in Australien und die Fluchtursache Klima. „Schon jetzt gibt es weltweit 7 Millionen Klimaflüchtlinge, Experten rechnen in Zukunft mit 50 bis 200 Millionen“, sagte Conrad.

Von der Ludwigsstraße aus soll der Demozug durch die Mainzer Innenstadt ziehen. Bevor er startet, wird es ein Bühnenprogramm mit Kundgebung geben, bei der zunächst Conrad und Leonie Sayer von der Seebrücke sprechen. Ab 13 Uhr setzt sich der Demozug in Bewegung - über Alte Uni, Quintinsstraße, Rheinallee, Kaiserstraße und Große Langgasse.

Gegen 14:30 Uhr gibt es zurück in der Ludwigsstraße weitere Reden von Greta Waltenberg (Fridays for Future) und einem Redner von „Ende Gelände“. Als Musikacts werden Indianageflüster, Mr. Pianoman, Nummer9 und LWFLD auftreten. (rk)

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