Wiesbadens unscheinbare Ecken: Neues Projekt von 300 Studierenden

Ein neues Projekt will die „Alltagsarchitektur“ in Wiesbaden in den Fokus stellen. An dem Projekt haben 300 Studierende mitgearbeitet.

Wiesbadens unscheinbare Ecken: Neues Projekt von 300 Studierenden

Statt bekannter Orte wie dem Kurhaus oder dem Staatstheater rückten mehr als 300 Studierende für ihr Projekt Tankstellen, Parkhäuser und Schulen in den Vordergrund. Zehn Semester haben sich die Studierenden der Hochschule RheinMain mit den eher unscheinbaren Gebäuden Wiesbadens beschäftigt. Das Ergebnis ist eine fotografische Sammlung, die die „selbstverständlichen Ecken“ der Stadt zeigt, wie es von Seiten der Stadt Wiesbaden heißt. Veröffentlicht wird diese nun in einem Buch.

Am Mittwoch, 20. Mai, wird das Projekt „Stadtbildprägende Bauten“ um 19:30 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine in der Frankfurter Straße 1 vorgestellt. Der Eintritt ist frei.

Dabei spricht der Herausgeber Prof. Dr. Georg Ebbing mit dem aus Wiesbaden stammenden Autor Frank Witzel, dem Architekturfotografen Maximilian Meisse und Oliver Elser, Kurator des Deutschen Architekturmuseums. Frank Witzel wird zudem aus seinem Beitrag „Wiesbadener Orthometrie“ lesen. Darin beschreibt er einen Spaziergang von der Rheinstraße bis zur Hauptpost und durch das Künstler- sowie das Dichterviertel.

Die Veranstaltung wird von der Hochschule RheinMain in Kooperation mit dem Literaturhaus Villa Clementine und dem Kulturamt Wiesbaden organisiert.