91-jähriger Wiesbadener stirbt nach Messerangriff

Drama im Stadtteil Naurod

91-jähriger Wiesbadener stirbt nach Messerangriff

Eine 64-jährige Wiesbadenerin steht derzeit unter Verdacht, ihren 91-jährigen Ehemann in Naurod getötet zu haben. Das meldet die Polizei.

Demnach wurden die Beamten am Dienstagnachmittag gegen 16:15 Uhr per Notruf darüber informiert, dass die Frau ihren Mann in der gemeinsamen Wohnung in der Kellerskopfstraße mit einem Messer verletzt haben soll. Als der Rettungsdienst eintraf, bestätigte sich die Meldung. Der 91-Jährige hatte schwere Stichverletzungen erlitten.

Die Sanitäter konnten dem Mann jedoch nicht mehr helfen. Er starb noch in der Wohnung. Die Frau, die derzeit unter Verdacht steht, den Mann angegriffen zu haben, konnten die Beamten in unmittelbarer Nähe der Wohnung antreffen. Die Frau leidet laut Polizei unter einer schweren psychischen Erkrankung, die Auslöser für die Tat gewesen sein könnte.

Zudem verletzte sich die Frau bei der Tat offenbar auch selbst. Ihre Verletzungen waren jedoch nicht lebensgefährlich. Sie wurde in ein Krankenhaus zur psychiatrischen Untersuchung gebracht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird die Frau im Laufe des Mittwochs dem Haftrichter vorgeführt. Er wird über die weitere Unterbringung der 64-Jährigen entscheiden. (nl)

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