Galeria Karstadt Kaufhof: Entscheidung in Wiesbaden wohl gefallen

Was wird aus den zwei Galeria Karstadt Kaufhof-Filialen in Wiesbaden? Nach aktuellen Entwicklungen scheint nun klar zu sein, wie es jetzt weitergeht – oder nicht.

Galeria Karstadt Kaufhof: Entscheidung in Wiesbaden wohl gefallen

Die Zitterpartie um die 131 Standorte von Galeria Karstadt Kaufhof geht weiter. Nach der Insolvenz des Unternehmens im Herbst des letzten Jahres sollte die Entscheidung über den Verbleib der einzelnen Filialen eigentlich noch im Januar erfolgen. Doch dieser Zeitplan wird wohl nicht mehr eingehalten werden können. Dennoch soll nun schon durchgesickert sein, welche Standorte dichtgemacht werden beziehungsweise erhalten bleiben. Dazu gibt es jetzt auch Neuigkeiten zu den Filialen in Wiesbaden.

Doppelstandorte bedroht

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung aus Unternehmenskreisen sollen nun nicht mehr – wie es zuletzt hieß – 90, sondern etwa 60 Filialen schließen. Dazu sollen unter anderem Kaufhäuser an den Standorten in Speyer, Trier und auch Wiesbaden zählen. Betroffen seien vor allem Doppelstandorte. Mit zwei Filialen vor Ort würde die hessische Landeshauptstadt dieses Kriterium erfüllen.

Eine Zukunft in Wiesbaden soll nach einem Bericht des „Handelsblatts“ das Karstadt-Kaufhaus haben, das speziell mit dem Vermieter der Immobilie zusammenhänge. „So ist der Vermieter für den Karstadt in Wiesbaden die R+V-Versicherung, die an der Immobiliengesellschaft Signa Prime beteiligt ist. Auch da dürfte sich Galeria wohl schwertun, die Filiale zu schließen“, heißt es in der Wirtschaftszeitung.

Eine schnelle Entscheidung über den Verbleib der einzelnen Standorte wird es aber wohl nicht geben, wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet. Demnach werde die Zitterpartie für die mehr als 17.000 Mitarbeiter noch über den Januar hinaus andauern. Erst im März soll schließlich klar sein, welche Standorte aufgegeben und welche weitergeführt werden.

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