Katastrophenschutz-Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis

Am Samstag üben 350 Einsatzkräfte im Rheingau-Taunus-Kreis den Ernstfall. Simuliert wird ein Gefahrstoffunfall mit vielen Verletzten.

Katastrophenschutz-Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis

Der Rheingau-Taunus-Kreis führt am Samstag (9. Mai) eine große Katastrophenschutzübung durch. Wie der Kreis mitteilt, findet diese im Bereich Bad Schwalbach und Heidenrod statt.

Das Szenario der Übung ist ein Verkehrsunfall mit einem austretenden Gefahrstoff und einer größeren Zahl verletzter sowie kontaminierter Personen. Der sichtbare Teil der Übung soll von 9 Uhr bis etwa 12:30 Uhr im Bereich der „Alten Bäderstraße“ am Gewerbegebiet „Ober der Hardt“ in Bad Schwalbach stattfinden.

Um die Situation realistisch darzustellen, wird auch farbiger Rauch eingesetzt. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht laut Kreisverwaltung nicht. Insgesamt nehmen rund 350 Einsatzkräfte und weitere Beteiligte an der Übung teil.

Erhöhtes Aufkommen an Einsatzfahrzeugen

Mit der Übung will der Rheingau-Taunus-Kreis die Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutzeinheiten und das Zusammenspiel von Feuerwehr, Rettungsdienst, Gefahrstoffeinheiten, Sanitätsdienst und Betreuungseinheiten überprüfen. Laut Hessischem Brand- und Katastrophenschutzgesetz ist der Landkreis verpflichtet, solche Großübungen regelmäßig durchzuführen.

Im Umfeld der Übung ist mit einem erhöhten Aufkommen an Einsatzfahrzeugen zu rechnen. Das betrifft vor allem den Bereich zwischen dem Gewerbegebiet „Ober der Hardt“ und der ehemaligen Taunuskaserne in Heidenrod-Kemel sowie den Bereich zwischen dem Gewerbegebiet und der Kreisverwaltung in Bad Schwalbach. Die öffentlichen Straßen bleiben befahrbar, der Rundweg um das Gewerbegebiet über die „Alte Bäderstraße“ sollte während der Übung aber gemieden werden.