Wie das kostenlose WLAN in der Innenstadt bisher genutzt wurde

Seit einem Jahr an 15 Standorten

Wie das kostenlose WLAN in der Innenstadt bisher genutzt wurde

Auf dem Mauritiusplatz, beim Kochbrunnen und an vielen anderen Stellen in der Wiesbadener Innenstadt, feiert das kostenlose, öffentliche WLAN-Angebot im September sein einjähriges Bestehen. Im vergangenen Spätsommer wurden die insgesamt 15 Hotspots eingeweiht — und gehören seitdem zum Alltag in und rund um die Fußgängerzone dazu.

„Die Verfügbarkeit von WLAN in der Stadt ist mittlerweile ein wichtiger Faktor für alle Städte“, schätzt auch Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) das Angebot. Dabei läuft die Nutzung des öffentlichen Netzwerkes in der Stadt völlig anonym ab. Wer online gehen will, muss sich nicht registrieren und kommt in Reichweite der Hotspots mit wenigen Klicks ins Internet.

Rund 600.000 mal sei dies in den ersten 12 Monaten laut Betreiber Wall in der Landeshauptstadt geschehen. Weil die Nutzung anonym abläuft, kann die Firma nicht sagen, wie viele Nutzer einmalig, und wie viele Nutzer sich mehrmalig eingeloggt haben. Insgesamt soll das verbrauchte Datenvolumen an der 15 Standorten bei rund 12 Terabyte gelegen haben.

Dabei werde das Angebot laut der Datenauswertung aber nicht nur von Wiesbadenern genutzt. Auch ausländische Geräte, die auf Besucher oder Touristen hindeuten, seien häufig verwendet worden. Ganz vorne mit dabei liegen dabei amerikanische Nutzer, aber auch Geräte aus der Türkei, Großbritannien und Italien haben häufig auf das WLAN zurückgegriffen.

Insgesamt zeigt sich Wall zufrieden mit den Zugriffen. Weil auch der Corona-Lockdown im Frühjahr nicht zu einem Einbruch der Nutzerzahlen geführt habe, sprechen die Betreiber von einer hohen Akzeptanz des Angebotes. Zu einem möglichen Ausbau hat sich Wall zwar noch nicht geäußert, versichert jedoch, dass das kostenlose Angebot auch zukünftig in der Innenstadt bestehen bleibt. (nl/ts)

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