DEG geht vom Netz: Energieversorgung auch in Wiesbaden eingestellt

ESWE-Versorgung musste einspringen

DEG geht vom Netz: Energieversorgung auch in Wiesbaden eingestellt

Der Strom- und Erdgas-Lieferant Deutsche Energie (DEG) ist insolvent. 50.000 Menschen deutschlandweit können deshalb nicht mehr mit Energie vom Unternehmen versorgt werden. Wie ESWE-Versorgung mitteilt, sind davon auch Kunden aus Wiesbaden und Umgebung betroffen.

Demnach stellte die DEG bereits kurz vor Weihnachten den Betrieb ein. Damit Betroffene aus Wiesbaden nicht ohne Strom oder Heizung dasitzen, musste ESWE-Versorgung einspringen. In den Haushalten habe man, so ESWE-Versorgung, den Wechsel als Endverbraucher gar nicht wahrgenommen.

Wie Vorstandsvorsitzender Ralf Schodock erklärt, sei es nicht das erste Mal, dass ESWE-Versorgung bei plötzlicher Insolvenz von Energiedienstleistern einspringen musste. „Bei der TelDaFax-Insolvenz im Jahr 2011, der Flexstrom-Pleite 2013 und dem vorläufigen Insolvenzverfahren gegen die Care-Energy AG 2017 sind wir bereits eingesprungen, ohne dass es Probleme gab“, erklärt er. Die DEG habe im Vorfeld die betroffenen Haushalte gegenüber ESWE-Versorgung gemeldet, so dass sie im fließenden Übergang ans Netz der Wiesbadener Stadtwerke angeschlossen werden konnten.

Wer vom Notwechsel betroffen war, so ESWE-Vertriebsleiter Marc Fischer, erhalte in der kommenden Zeit einen Angebotsvorschlag von ESWE-Versorgung, falls er weiterhin von ihr Energie beziehen will. Zudem können sich Betroffene in den Geschäftsstellen in der Kirchgasse 54 in Wiesbaden und in der Aarstraße 146a in Taunusstein beraten lassen. (lp)

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