Tötung in Bärenstraße: Täter und Opfer hatten Geschäftsbeziehungen

Staatsanwaltschaft ermittelt

Tötung in Bärenstraße: Täter und Opfer hatten Geschäftsbeziehungen

Der 71-Jährige, der am Samstag in der Innenstadt gewaltsam zu Tode gekommen war, hatte wahrscheinlich Geschäftsbeziehungen zu den mutmaßlichen Tätern. Wie mehrere Medien berichten, geht die Wiesbadener Staatsanwaltschaft davon aus, dass sich Opfer und Täter kannten.

Der 24-jährige Mann, der sich bereits am Samstagmorgen der Polizei gestellt hatte und sein 53 Jahre alter Vater, sollen das 71-jährige Opfer demnach durch stumpfe Gewalt gegen Kopf und Oberkörper getötet haben. Die beiden Männer stehen jetzt unter Mordverdacht und sitzen seit dem Wochenende in Untersuchungshaft.

Beide seien nach Angaben der Ermittler bereits „hinreichend polizeilich in Erscheinung getreten“, erklärt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mehreren Medien. Der 53-Jährige stand zum Zeitpunkt der Tat am Wochenende nach einer Verurteilung wegen Körperverletzung unter Bewährung. Weder der 24-Jährige, noch sein Vater hätten bisher Aussagen zu den Vorwürfen gemacht.

Das 71-jährige Opfer habe kurz vor seinem Tod Bauarbeiten am Tatort verrichtet, so der Sprecher. Er habe das Mehrfamilienhaus in der Bärenstraße, in dem er gefunden wurde, vor einiger Zeit gekauft und wollte es sanieren. Er selbst lebte nicht in dem Haus. Früher habe er außerdem mindestens ein Juweliergeschäft besessen, das nun seine Tochter betreibt. (nl)

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