So teuer ist Wohnen in AKK

Die Sparkasse hat den „Immobilienmarktbericht 2017 Mainz und Umland“ veröffentlicht. Der Bericht vergleicht Immobilien- und Mietpreise der Mainzer Stadtteile, Vororte - und von den Wiesbadener Stadtteilen Amöneburg, Kostheim und Kastel.

So teuer ist Wohnen in AKK

Nur der Rhein trennt Mainz von seinen ehemaligen Stadtteilen Amöneburg, Kastel und Kostheim, die seit 1945 von Wiesbaden verwaltet werden. Und auch was die Immobilien- und Mietpreise angeht, unterscheidet die sogenannten AKK-Stadtteile nicht mehr viel von der anderen Rheinseite. „Die Entwicklung ist hier sehr ähnlich wie in Mainz“, sagt Heinz-W. Kranz, Geschäftsführer der S-Immofinanz Mainz.

Der „Immobilienmarktbericht 2017 Mainz und Umland“ der Sparkasse Mainz und der S-Immofinanz zeigt, wie sich Immobilienpreise und Mieten in den Mainzer Stadtteilen, den Vororten und in den rechtsrheinischen Amöneburg, Kastel und Kostheim (AKK) in den vergangenen 24 Monaten entwickelt haben. Dafür hat das iib Dr. Hettenbach Institut 2016 und 2017 mehr als 45.000 Objekte ausgewertet, die auf Onlineportalen angeboten wurden.

Hohe Mieten in Kastel

In Amöneburg kostet der Häuserkauf durchschnittlich 1840 Euro pro Quadratmeter, der Kauf einer Wohnung 2730 €/m². Die Mieten bewegen sich noch unter dem Mainzer Niveau, wo man in den meisten Stadtteilen mittlerweile mehr als 10 Euro pro Quadratmeter zahlt - in Amöneburg sind es 9 €/m². In Kostheim ist der zwar der Kauf einer Wohnung durchschnittlich günstiger als in Amöneburg (2680 €/m²), teurer sind dagegen die Kaufpreise für Häuser (1965 €/m²) und die Mietpreise (9,27 €/m²).

Die höchsten Mieten in den AKK-Stadtteilen zahlt man eindeutig in Kastel: 9,53 Euro pro Quadratmeter. Kastel ist auch am teuersten, wenn es um den Kauf einer Immobilie geht (2070 €/m²), für eine Wohnung zahlt man durchschnittlich jedoch weniger als in den beiden anderen Stadtteilen (2580 €/m²). Deutlich teurer ist es beispielsweise noch in der Mainzer Altstadt und der Neustadt (eine Übersicht findet Ihr hier).

„Die Entwicklung ist sehr dynamisch, es gibt in allen drei AKK-Stadtteilen ein überdurchschnittliches Wachstum - auch wenn die Dynamik noch nicht ganz mit der Mainzer Innenstadt zu vergleichen ist“, so Kranz.

Preisfinder der Sparkasse

Für Immobilienbesitzer, die sich nicht nur für die allgemeine Marktlage, sondern auch für die Preiseinschätzung ihrer eigenen Immobilie interessieren, hat die Sparkasse ein Online-Tool auf den Markt gebracht. Innerhalb weniger Minuten erhalten die Besitzer eine Wohnmarktanalyse des eigenen Objekts. Zum kostenlosen „Preisfinder“ kommt Ihr hier. Wie der Immobilienmarktbericht, soll auch er dabei helfen, den Markt transparenter zu machen, so Kranz.

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