Warum viele Hundehalter in Wiesbaden bald keine Steuer mehr zahlen müssen

Neue Regelung ab 2023

Warum viele Hundehalter in Wiesbaden bald keine Steuer mehr zahlen müssen

Hundebesitzer, die einen Hund aus dem Wiesbadener Tierheim übernommen haben, müssen ab dem 1. Januar 2023 keine Hundesteuer mehr für das Tier zahlen. Am 15. Dezember hatte die Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt diese Änderung beschlossen. Die Tiere sind dann unbefristet von der Hundesteuer befreit.

Wer Hilfe zum Lebensunterhalt oder zur Grundsicherungsleistungen bezieht, kann außerdem für den ersten Hund im Haushalt in voller Höhe von der Hundesteuer befreit werden. Bislang musste die Hälfte der Steuer bezahlt werden.

Das gilt zukünftig auch für Hundehalter, die sich nachweislich zusammen mit ihrem Hund in der Öffentlichkeit bewegen können, ohne andere Personen oder Tiere zu belästigen oder zu gefährden. Dies ist beispielsweise anzunehmen bei Schul-, Therapie- und Behindertenbegleithunden oder nach einer Prüfung („Hundeführerschein“) und der Erfüllung bestimmter Mindestanforderungen. Rettungshunde werden künftig anderen Diensthunden gleichgestellt. Ausgenommen sind jeweils Listenhunde.

Hundehalter müssen für die Steuerbefreiung einen Antrag einreichen. Ein gesonderter Antrag ist jedoch nicht notwendig, wenn der Hund derzeit schon steuerbefreit oder steuerermäßigt bei der Landeshauptstadt Wiesbaden geführt wird.

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