Der HSK-Neubau feiert Richtfest

Mit Gästen aus Politik und Wirtschaft feierte der Neubau der HSK am Freitag Richtfest. Noch bis 2021 wird an dem 200 Millionen Euro teuren Neubau gearbeitet.

Der HSK-Neubau feiert Richtfest

Nach fast drei Jahren Bauzeit ist es soweit: Der Rohbau der neuen HSK in Dotzheim ist fertig. Mit 250 geladenen Gästen wurde am Freitag Richtfest gefeiert. Der rund 200 Millionen teure Neubau entsteht in unmittelbarer Nähe zur alten Klinik, die bis zur Fertigstellung des Neubaus noch in Betrieb bleiben soll.

Klinik der kurzen Wege

Klinikgeschäftsführerin Sandra Henek beschrieb die neue HSK als eine „Klinik der kurzen Wege“. Denn ein Problem des 1982 errichteten und sehr weitgestreckten Altbaus waren die weit verzweigten Wege, die sowohl Patienten als auch das Personal jeden Tag hinter sich bringen mussten. Die neue HSK soll wesentlich kompakter gestaltet sein, so gibt es etwa nur noch einen zentralen OP-Bereich mit 22 modern ausgestatteten Operationssälen. Der Neubau sei ein sichtbares Zeichen der Veränderung nach außen, meint Henek. Damit die Klinik in Zukunft sowohl für die Mitarbeiter als auch die Patienten ein wichtiger Faktor bleibe, bat sie die Wiesbadener Stadtpolitik um enge Zusammenarbeit.

„Hier passt alles zusammen.“ - Sven Gerich

Diese lobte in Form von Oberbürgermeister Sven Gerich den Neubau: „Das Haus wurde um die Patienten herum gebaut. Hier passt einfach alles zusammen.“ Aus seiner Sicht könne der Neubau die Attraktivität des Arbeitsplatzes HSK deutlich steigern. Dazu wolle die Stadt auch ihren Beitrag leisten: „Durch eine neue Kita an der Klinik sowie die Verbesserung des ÖPNVs können wir unseren Teil dazu beitragen.“ Dazu plant die Stadt hinter der Klinik neue Wohnungen für Bedienstete.

Das Gebäude soll Ende 2020 fertig sein und ab 2021 in Betrieb genommen werden. Die alte Klinik bleibt noch bestehen, bis der Umzug abgeschlossen ist und wird erst 2023 abgerissen. Auf der dann freien Fläche plant Helios einen großzügigen Park, der nicht nur Patienten und Klinikmitarbeitern, sondern auch den umliegenden Anwohnern zugute kommen soll. Bis dahin werden am Freudenberg rund 33.000 Kubikmeter Stahlbeton und 6000 Tonnen Stahl verbaut. Den größten Teil der Kosten übernimmt mit 200 Millionen Euro Helios, das Land Hessen investiert 68 Millionen. (ts)

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