Abschiebe-Drama in Bad Kreuznach: Familie bleibt unverletzt

Mann gibt nach elf Stunden auf

Abschiebe-Drama in Bad Kreuznach: Familie bleibt unverletzt

Nach mehrstündigen Verhandlungen hat die Polizei am Freitag das Abschiebe-Drama in Bad Kreuznach beenden können. Um 17 Uhr konnten die Beamten den 33-jährigen Familienvater zur Aufgabe bewegen.

Gegen 6 Uhr versuchten Beamte der Polizei einen Abschiebebeschluss gegen eine vierköpfige Familie aus Armenien durchzusetzen. Als der 33-Jährige Familienvater die Einsatzkräfte bemerkte, drohte er mit einem Messer seinen Suizid an. Außerdem drohte er, seine Familienmitglieder, die ebenfalls in der Wohnung anwesend waren, zu verletzen.

Gegen 17 Uhr konnte die Polizei den Mann nach mehrstündigen Verhandlungen zur Aufgabe bewegen. Die Ehefrau und die beiden Kinder blieben unverletzt. Der Familienvater wurde zu einem Facharzt gebracht. Die Hofgartenstraße musste für den Einsatz-Zeitraum abgesperrt werden.

Anmerkung der Merkurist-Redaktion: Üblicherweise berichten wir nicht über die Androhung von Suiziden. In diesem Fall sind wir der Meinung, dass die besonderen Umstände des Vorfalls für unsere Leser relevant sind.

Sollten Sie schwerwiegende Probleme haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge ( http://www.telefonseelsorge.de ). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern. (nl)

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