Tempo auf Wiesbadener Verkehrsachsen soll gesenkt werden

Stadt tritt Verkehrsinitiative bei

Tempo auf Wiesbadener Verkehrsachsen soll gesenkt werden

Wiesbaden ist der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ beigetreten. Damit wird ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 25. Mai erfüllt. Das gibt die Stadt Wiesbaden bekannt.

In der Initiative engagieren sich bereits 231 Städte und Gemeinden deutschlandweit. Sie setzt sich dafür ein, dass Kommunen rechtlich mehr Handlungsmöglichkeiten erhalten, was die Anordnung von Höchstgeschwindigkeiten betrifft. Niedrigere Geschwindigkeiten in Innenstädten würden für mehr Verkehrssicherheit und sauberere Luft sowie weniger Lärm sorgen, erklärt die Stadt Wiesbaden am Montag.

Für Städte und Gemeinden sei es nach wie vor schwierig, Tempolimits auf Hauptverkehrsstraßen einzuführen, heißt es weiter. „Wir schließen uns daher gerne der Initiative an, um gemeinsam mit anderen Kommunen gegenüber der Bundesregierung dahingehend mehr Rechte einzufordern“, erklärt Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne). Durch den Beitritt zur Initiative könne man den Wünschen von Wiesbadener Ortsbeiräten besser nachkommen, Tempolimits an gewissen Stellen herabzusenken.

Kowol betonte jedoch, dass nun nicht flächendeckend Tempo 30 in der Wiesbadener Innenstadt angeordnet werden soll. Die Stadt verfolge weiterhin das Ziel, auf den Hauptverkehrsstraßen der Innenstadt Tempo 40 einzuführen.

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