Vegetarisch und lokal: Die neue Mensa in der Moritzstraße ist eröffnet

Mit der Eröffnung der Mensa ist der neue Campus der Hochschule Fresenius in Wiesbaden fast komplett. Die „kantiin“ will ein modernes Konzept bieten, das sowohl Studenten als auch Bürger anspricht.

Vegetarisch und lokal: Die neue Mensa in der Moritzstraße ist eröffnet

Als eine Mensa, die nicht nur satt, sondern auch hungrig machen soll, beschreibt Dominik Hofmann vom „Heimathafen“ die neue Mensa „kantiin“ in der Hochschule Fresenius. Gemeinsam mit den „Hofköchen“ und der Hochschule hatte Hofmann das Konzept am neuen Campus von Fresenius in der Moritzstraße entwickelt.

Die 430 Quadratmeter große Mensa soll laut Hofmann Hunger auf einen kreativen Austausch untereinander machen. Sie solle „hungrig machen auf neue Freundschaften, die Entwicklung frischer Ideen, hungrig auch auf die Gründung neuer Unternehmen.“ Denn die Mensa soll nicht nur den etwa 800 Studierenden der Hochschule zugute kommen, sondern allen Wiesbadenern offen stehen. „Wir freuen uns, wenn Gäste aus der ganzen Stadt zu uns kommen, die ‚kantiin‘ ist für jeden offen“, so Ann-Kristin Lauber, Standortleiterin der Hochschule Fresenius. Außerhalb der Öffnungszeiten sollen in der Mensa regelmäßig öffentliche Veranstaltungen, wie etwa ein Gründerfrühstück für Start-Ups, stattfinden.

Viel Gemüse, wenig Fleisch

Gestaltet ist die 120 Sitzplätze große Mensa weniger wie ein klassische Kantine, sondern erinnert mit ihren Holzmöbeln und flexiblen Tischen eher an eine große WG-Küche. Das soll sich auch auf dem Essensplan widerspiegeln, wie Abi von Schnurrbein von den Hofköchen erklärt: „Unser Essen entspricht dem, was sich Studenten auch zu Hause kochen würden.“ Das Essen sei lokal, frisch und alle Lieferanten seien transparent nachvollziehbar. Auch setzt das Küchenteam vorrangig auf vegane und vegetarische Speisen und will die Fleischportionen klein halten. „Schnitzel mit Pommes wird bei uns eher nicht auf der Speisekarte stehen“, so Schnurrbein.

Spätestens zum Wintersemester, wenn eine große Zahl von neuen Studenten erwartet wird, soll das aktuelle Angebot von täglich zwei Hauptgerichten, einer Suppe sowie Salat und Sandwiches noch erweitert werden. „Wir streben eine Kooperation mit lokalen und regionalen Lieferanten an, besonders in den Bereichen Obst und Gemüse sowie Fleisch, was schon einen Großteil des Angebots ausmacht“, sagt von Schnurbein. So arbeite man gerade an einer Zusammenarbeit mit der Orangerie Aukamm, einer Werkstatt für Behinderte. Dort solle in Zukunft Gemüse angebaut werden, welches die Mensa versorgen könne.(ts)

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