Wegen der anhaltenden Hitzewelle in Wiesbaden haben Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz ihre Einsatzbereitschaft angepasst. Das teilt die Stadt Wiesbaden am Samstagnachmittag mit. Seit zehn Tagen besteht eine Warnlage wegen extremer Hitze.
Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor einer extremen Hitzebelastung. Als besonders kritisch gilt die ausbleibende nächtliche Abkühlung. Um die Einsätze zu koordinieren, hat die Feuerwehr einen Führungsstab eingerichtet, der die Lage fortlaufend bewertet.
Die Einsatzkräfte bereiten sich auf ein erhöhtes Einsatzaufkommen vor. Unter anderem wurde die Rettungsdienstverstärkung ausgelöst, zwei zusätzliche Rettungswagen stehen im Dienst. Auch dienstfreies und ehrenamtliches Personal unterstützt freiwillig. Die Einheiten des Katastrophenschutzes sind ebenfalls in erhöhter Bereitschaft und können bei Bedarf alarmiert werden.
Feuerwehr bittet Bevölkerung um Mithilfe
Aufgrund der hohen Auslastung bitten Feuerwehr und Rettungsdienst die Bevölkerung um umsichtiges Verhalten. Wer sich selbst schütze und auf andere achte, helfe dabei, hitzebedingte Notfälle zu vermeiden. So blieben die Einsatzkräfte für lebensbedrohliche Notfälle verfügbar.
Die Feuerwehr empfiehlt, ausreichend Wasser zu trinken und körperliche Anstrengungen in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen. Außerdem solle man die direkte Mittagssonne meiden und besonders auf ältere Menschen, Kinder, Schwangere und gesundheitlich vorbelastete Personen achten. Tiere dürften nicht in abgestellten Fahrzeugen zurückgelassen werden.
Die Stadt Wiesbaden informiert online über ausgewiesene kühle Orte und sogenannte Refill-Stationen zum Auffüllen von Wasserflaschen. Dort finden sich auch weitere Hinweise zum Hitzeaktionsplan der Stadt.