Diese Restaurants werden in Wiesbaden schmerzlich vermisst

Restaurants in Wiesbaden kommen und gehen. Während einige schnell in Vergessenheit geraten, haben andere einen festen Platz in den Erinnerungen der Wiesbadener.

Diese Restaurants werden in Wiesbaden schmerzlich vermisst

Das Akropolis in der Dotzheimer Straße, die Koi Nudelbar in der Innenstadt und das „Nassau Beef & Beer“ am Michelsberg — immer wieder schließen beliebte Restaurants in der Stadt und lassen ihre Stammgäste traurig zurück. Viele Wiesbadener vermissen das gute Essen, oder die besondere Atmosphäre, die sie aus ihren Lieblingslokalen gewohnt waren und können nur noch in Erinnerungen schwelgen. Im vierten Teil unserer Serie stellen wir Euch heute drei weitere vor.

Arkadas Kebap Haus

So zum Beispiel die Gäste des „Arkadas Kebap Haus“ am Michelsberg. Rund 30 Jahre lang versorgte das Restaurant vor allem Nachtschwärmer mit Döner, Pommes, Spießen und Co. und war damit eine wichtige Anlaufstelle für Wiesbadener Partygänger. Der Laden am Michelsberg hatte viele Stammkunden, die auf den Kult-Döner schwörten. Neben vielen Nachtschwärmern zog es beispielsweise auch Christian Heidel — ehemaliger Mainz 05-Manager und jetziger Sportvorstand des FC Schalke 04 — mehrfach in das Lokal.

Anfang des Jahres dann der Schock: Der Imbiss war geschlossen. Zunächst erklärte ein Mitarbeiter noch, es handele sich um Umbauarbeiten. Wenig später stellte sich dann heraus, dass „Arkadas“ seine Türen nie wieder aufmachen wird. Einige Monate nach der Schließung zog ein Burger- und Panini-Laden in die Räume ein, schloss aber kurze Zeit später wieder. Jetzt steht der Laden leer.

Weißenburger Hof

Über 50 Jahre lang verspeisten viele Wiesbadener Braten, Klöße, Schnitzel und Co im urigen Gastraum des „Weißenburger Hofs“ am Sedanplatz. Das Restaurant war für seine gutbürgerliche Küche bekannt und beliebt. 2016 machte das Traditionslokal dann dicht und ließ viele Stammgäste traurig zurück. Lange blieben die Räume im Westend aber nicht leer. Anfang 2017 zog der „Schoppenhof“ ein. Seitdem serviert Geschäftsführer Martin Hoenes in der Apfelweinwirtschaft Äppler und hessische Gerichte. Besonders wichtig war es dem Team rund um Hoenes, den Charme des „Weißenburger Hofs“ trotz Renovierung beizubehalten. Wer jetzt in das Lokal geht, kann noch an der Originaltheke des Hofs bestellen und auch die dunklen Holzvertäfelungen erinnern noch an alte Zeiten. Der „Schoppenhof“ zählt für viele Merkurist-Leser übrigens zu den besten gutbürgerlichen Restaurants der Stadt.

Coyote Café

Restaurant, Bar und Café zugleich war das „Coyote Café“ in der Goldgasse 4. Zu Essen gab es dort von allem etwas. Neben mexikanischen Snacks wurden auch Burger, Salate, gebackene Kartoffeln und Schnitzel serviert. Im März 2019 war dann Schluss. Nach einer Abschiedsparty zog das Lokal aus und hinterließ die großen Räume in der Innenstadt leer. Wenig später kündigte sich dann die Cocktailbar- und Restaurantkette „Sausalitos“ als Nachfolger an. Damit werden auch in Zukunft wieder Cocktails, mexikanische Gerichte und andere Speisen auf den Tisch im ehemaligen „Coyote Café“ kommen. Eigentlich sollte das Lokal schon Ende 2019 eröffnen, der Termin verschob sich jedoch. Vor Kurzem kündigte eine Sprecherin die Eröffnung dann für Anfang 2020 an.

Welche Restaurants vermisst Ihr noch? Schreibt es in die Kommentare.

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