Gute Nachricht für Gastronomen: Stadt sagt weitere Unterstützung zu

Erweiterung von Außengastronomie

Gute Nachricht für Gastronomen: Stadt sagt weitere Unterstützung zu

Um die durch die Corona-Krise angeschlagene Wiesbadener Gastronomie zu unterstützen, hat die Stadt Wiesbaden dieser weitere Unterstützung zugesagt. Neben der Stundung der Gewerbesteuer sollen die Flächen für Außengastronomie erweitert werden.

Seit Freitag, 15. Mai, dürfen Gastronomien in Hessen unter Auflagen wieder Gäste empfangen. Daher hatten sich Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister Oliver Franz (CDU) am Donnerstag mit Vertretern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Hessen (Dehoga) unter Führung von Präsident Gerald Kink sowie Wiesbadener Gastronomen zu einem Gespräch getroffen.

„Das Coronavirus trifft die Gastronomie und Hotellerie massiv“, so Franz. Um diese in Wiesbaden zu erhalten, hatte die Stadt schon zu Beginn der Krise die Stundung der Gewerbesteuer und von Gewerbemieten, soweit die Stadt Vermieter ist, veranlasst. Zudem will die Stadt gastronomischen Betrieben mit Außenflächen möglich machen, diese zu erweitern. Wo es räumlich möglich ist und keine Rettungswege blockiert werden, können diese – per formlosem Antrag – auf größere Flächen erweitert werden.

Auch Gastronomen, die derzeit keine Außenbewirtschaftung haben, sollen draußen Gäste bewirten können. Grünflächendezernent Andreas Kowol (Grüne) nannte als konkretes Beispiel etwa die Außenbewirtschaftung auf dem Sedanplatz. Zeitnah soll es diesbezüglich eine Begehung und Gespräche mit ansässigen Gastronomen geben. Zudem wurde beschlossen, ein Konzept von Gastronomen und Schaustellern zur Bewirtschaftung von öffentlichen Plätzen in der Stadt zu erarbeiten. Auch soll in einem Schreiben an den hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) auf die prekäre Situation von Gastronomie und Hotellerie aufmerksam gemacht und um weitergehende Hilfen gebeten werden. (ab)

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