Was Ihr über die Rheingauer Weinwoche wissen müsst

Ab Freitag verwandelt sich der Schlossplatz wieder in eine lange Weintheke. 100 Winzer schenken bei der Rheingauer Weinwoche aus - und nicht nur Riesling steht auf dem Programm.

Was Ihr über die Rheingauer Weinwoche wissen müsst

Es ist so weit! Das berühmte Weinglas aus goldenen Luftballons schwebt wieder über dem Rathaus und weist Besuchern der Rheingauer Weinwoche schon von weitem den Weg zu „Deutschlands längster Weintheke“. Bis zum 18. August feiert die ganze Region auf dem Schlossplatz. Alle wichtigen Infos zum beliebten Fest haben wir Euch hier zusammengefasst.

Längste Weintheke

Knapp 100 Winzer schenken ihre edlen Tropfen in diesem Jahr auf der Rheingauer Weinwoche aus. Neu dabei sind in diesem Jahr die Weingüter Mitter und Weilbächer aus Hochheim und Joachim Flick aus Flörsheim-Wicker. Neben dem bekannten Riesling aus der Region bei Winzern, die in Wiesbaden häufig ein- und ausgehen, gibt es auch Wein aus der Türkei zu probieren. Als Partnerstadt hat Istanbul-Fatih einen eigenen Stand und zeigt, wie der Wein außerhalb des Rheingaus schmeckt. Außerdem gibt es an rund 20 Ständen Streetfood und Delikatessen für hungrige Mägen.

Livemusik

Die große Bühne vor dem Rathaus wird nach der Eröffnung am Freitag fast ständig bespielt. Unter anderem treten dort Jazz-, Pop- und Rockbands auf. Weitere, kleinere Bühnen gibt es vor der Marktkirche und auf dem Dern’schen Gelände. Insgesamt werden während des Festes 46 kleine Konzerte gegeben. Meistens geht das Programm von 14 bis 22 Uhr.

Hin und weg

Weil Wein und Autofahren nicht gut zusammenpassen, kommen die Wiesbadener am besten mit dem Bus zum Schlossplatz. Am schnellsten kommt man von der Haltestelle „Dern’sches Gelände“ aus auf den Festplatz. Dabei bietet die ESWE-Verkehr wieder ein spezielles Veranstaltungsticket an. Es kostet 4,70 Euro für Erwachsene (2,80 Euro für Kinder) und gilt nicht nur für eine Hin- und Rückfahrt am gleichen Tag, sondern verschafft den Besuchern außerdem noch einen Gratiswein. Doch Vorsicht: Wegen des City-Biathlons, der am ersten Festwochenende ebenfalls in der Innenstadt stattfindet, werden einige Buslinien umgeleitet (wir berichteten).

Nicht nur Alkoholisches

Für eine Erfrischung auf dem Festgelände sorgt wieder die ESWE-Versorgung am berühmten Wasserstand zwischen Landtag und Rathaus. Dort können die Besucher alle Arten von Leitungswasser probieren, die aus dem Wiesbadener Hähnen fließen — auf Wunsch auch mit süßem Sirup verfeinert. Die Erfrischung ist kostenlos. Lediglich Pfand muss für den Trinkbecher hinterlegt werden. Wer das Sammelglas mit Froschmotiv behalten will, spendet automatisch das Pfandgeld an den Verein „Seelsorge in Notfällen“. Die Weingläser ziert in diesem Jahr der Kochbrunnen als Motiv. Sie kosten zwei Euro.

Eigener Hashtag

Weil das Weindorf, die Winzerstände und natürlich auch die Kulisse vor Rathaus und Marktkirche jede Menge Motive für Erinnerungsfotos liefern, werden viele Wiesbadener ihre Fotos wieder in den sozialen Medien teilen. Wer seine Aufnahmen bei Instagram auf einem öffentlichen Profil hochlädt, und dabei den Hashtag #Rieslingfreunde verwendet, nimmt automatisch an einem Gewinnspiel teil: Die User mit den schönsten Fotobeiträgen werden nach dem Fest mit Geschenken rund um die Themen „Wein“ und „Wiesbaden“ belohnt.

Gut versorgt

Auch Kinder werden auf der Weinwoche bespaßt. Die evangelische Familienbildung bietet immer samstags von 16 bis 22 Uhr und sonntags von 13 bis 20 Uhr eine Kinderbetreuung im „Haus an der Marktkirche“ an. Pro Stunde zahlen die Eltern 4,50 Euro, für Geschwister gibt es einen Rabatt. Außerdem wird im Erdgeschoss des Rathauses ein Wickelraum eingerichtet. Erwachsene finden Toiletten am Rathaus, neben der Marktkirche und bei der Marktstraße.

Öffnungszeiten

Nach der feierlichen Eröffnung am Freitag um 17 Uhr findet die Rheingauer Weinwoche bis zum 18. August statt. Die Weinstände öffnen von Montag bis Donnerstag sowie sonntags von 11 bis 23 Uhr. Freitags und samstags geht das Fest eine Stunde länger. Ausnahme sind die Stände auf dem Platz vor der Marktkirche: Sie öffnen sonntags erst um 12 Uhr. (nl)

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