Visiere dürfen statt Masken getragen werden

Sozialministerium ergänzt Vorgaben

Visiere dürfen statt Masken getragen werden

In vielen Bereichen in der Öffentlichkeit muss ein sogenannter Mund-Nase-Schutz getragen werden. Die Maskenpflicht, wie die Regelung genannt wird, wurde in Hessen nun um einen Zusatz ergänzt.

So heißt es vonseiten des Sozialministeriums, dass statt einer Maske im klassischen Sinne auch ein Gesichtsvisier zulässig sei. Wer also öffentliche Verkehrsmittel benutzt, Essen oder Einkaufen geht, kann auch auf ein Visier ausweichen, wie es jetzt schon zum Beispiel teilweise von Mitarbeitern im Einzelhandel getragen wird.

Zuvor musste eine eng anliegende Maske angezogen werden, die Mund und Nase bedeckt. Visiere wurden als Alternativen nicht erwähnt. Dabei war es egal, ob es sich dabei wirklich um eine Maske im klassischen Sinne handelte, oder ein Tuch oder Schal vor Mund und Nase gezogen wurden.

Immer wieder kursieren Berichte, nach denen das Tragen von Masken auch gesundheitsschädigende Effekte haben könnte, weil die Luft beim Ausatmen nicht entweichen könne und daher der Anteil von Kohlendioxid (CO2) im Blut steige. Mehrere Mediziner hatten dieser These bereits widersprochen. Lediglich ein Attest befreite die Wiesbadener bislang vom Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Ab sofort können sie alternativ aber auch mit einem Visier vor dem Gesicht in die Öffentlichkeit. (nl)

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