Spendenaufruf für Beerdigung von Busunglück-Opfer

Um dem nach dem Busunglück am Hauptbahnhof verstorbenen Horst Bundschuh eine angemessene Beerdigung organisieren zu können, sammelt dessen Handball-Familie nun Spenden. Eigene Familienangehörige Bundschuhs sind nicht bekannt.

Spendenaufruf für Beerdigung von Busunglück-Opfer

Bei dem Busunglück am Wiesbadener Hauptbahnhof am vergangenen Donnerstag ist der 85-jährige Betreuer der HSG Breckenheim Wallau / Massenheim, Horst Bundschuh, ums Leben gekommen (wir berichteten). Weil keine eigenen Familienangehörigen Bundschuhs bekannt sind, bittet nun seine Handball-Familie der HSG um Spenden für seine Beerdigung.

„Gesamte Handball-Familie ist erschüttert.“ - HSG Breckenheim Wallau / Massenheim

„Die gesamte Handball-Familie in Wiesbaden, dem Ländchen und alle die ihn kannten sind erschüttert vom tragischen Unfalltod von Horst Bundschuh“, erklärt der Verein auf seiner Internetseite. Man könne noch gar nicht begreifen, was an dem Unfallabend passiert sei „und warum Horst gerade so sterben musste“.

Ansprechpartner und väterlicher Freund

Das Alter habe für Bundschuh keine Rolle gespielt. „Er war noch sehr fit. An seinen Markenzeichen, Jeans-Hose mit Hemd, offener Jacke und immer braun gebrannt, erkannte ihn gleich jeder“, so die HSG. Seit zwei Jahren war Bundschuh als Betreuer für den Nachwuchs tätig, immer als erster in der Halle und der letzte der ging.

„Immer bemüht, für die Jungs die besten Bedingungen zu schaffen.“ - HSG Breckenheim Wallau / Massenheim

„Immer bemüht, für die Jungs die besten Bedingungen zu schaffen. Er war Ansprechpartner, väterlicher Freund und die Spieler sahen ihn mehr als einen von ihnen, denn als Betreuer.“ Attribute, die der bescheidene Bundschuh über sich nicht hören wollte, so die HSG, erweckte er doch immer den Eindruck, dass ihm Lob eher unangenehm war und er im Hintergrund bleiben wollte.

Ein Andenken an Horst

Umso mehr bemühen sich die Mitglieder des Vereins, ihrem „Familienmitglied“ etwas zurückzugeben. „Im Sinne aller Freunde von Horst möchten wir gerne federführend die Beerdigung und seine letzte Ruhestätte organisieren“, erklärt die HSG. Jede Unterstützung und Hilfe sei Willkommen, „um Horst ein gebührendes Andenken zu geben.“

Für die Kosten einer Grabstätte und die Bewältigung der Beerdigungskosten steht ein Spendenkonto über den Handball-Förderverein „Bodo Ströhmann e.V.“ zur Verfügung. Alle Informationen dazu sind auf der Homepage der HSG Breckenheim Wallau / Massenheim nachzulesen. (ms)

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