Wiesbadener sollen im Internet zu Tötungen aufgerufen haben

Staatsanwaltschaft ermittelt

Wiesbadener sollen im Internet zu Tötungen aufgerufen haben

Acht Hessen stehen im Verdacht, über das Internet Personen des politischen Lebens aufgrund deren Tätigkeit beleidigt und zu deren Tötung aufgerufen zu haben.

Die Beschuldigten, darunter sechs Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 43 und 60 Jahren, kommen aus Wiesbaden, dem Lahn-Dill-Kreis, dem Landkreis Fulda, dem Main-Kinzig-Kreis und dem Wetteraukreis. Das geben die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) - und das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

Anlässlich eines vom Bundeskriminalamt (BKA) in Deutschland koordinierten Aktionstages wurden am Donnerstag in acht Bundesländern Wohnungen durchsucht, Beschuldigte vernommen und Hasspostings im Internet sichergestellt.

Die Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigten aus Hessen beruhen dabei überwiegend auf Meldungen von Bürgern bei der Meldeplattform „hessengegenhetze.de“ sowie auf Meldungen von Organisationen der Zivilgesellschaft aus der Kooperation „keinemachtdemhass.de“.

Gegen die Beschuldigten wird daher nun wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung sowie wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und der Billigung von Straftaten ermittelt.

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