Polizei macht Jagd auf Autoposer

Mehrstündige Kontrollen im Stadtgebiet

Polizei macht Jagd auf Autoposer

Die Wiesbadener Polizei hat am Freitagabend Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt und dabei vor allem Jagd auf sogenannte Autoposer gemacht. Wie die Beamten am Dienstag mitteilen, wurde dabei unter anderem ein Mercedes sichergestellt. Zudem zogen sie einen betrunkenen E-Scooter-Fahrer aus dem Verkehr.

Insgesamt überprüften die Polizisten zwischen 19 Uhr und 0:45 Uhr rund zehn Fahrzeuge, die wegen ihres Aussehens oder wegen der Fahrweise der Fahrer auffielen. Bei vier Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis aufgrund technischer Veränderungen erloschen. Drei Fahrzeugführer wurden schriftlich aufgefordert, festgestellte Mängel an ihren Fahrzeugen zu beheben und dies auch entsprechend bei der Polizei nachzuweisen.

Ein Mercedes S500 wurde wegen technischer Mängel sofort aus dem Verkehr gezogen — bei ihm fiel vor allem der laute Auspuff auf. Als die Polizisten sich das Auto genauer ansahen, erkannten sie, dass es sich dabei nicht um einen Defekt handelte, sondern eine Manipulation vorlag. Da der Besitzer jedoch keine technischen Veränderungen angeben wollte, muss das Fahrzeug erneut von einem Gutachter überprüft werden.

Neben weiteren kleinen Vergehen stießen die Beamten bei der Kontrolle auch auf einen E-Scooter-Fahrer. Er hatte vor Fahrtantritt getrunken und die erlaubte Grenze von 0,5 Promille überschritten. Die Fahrt durfte er deshalb nicht fortsetzen. Da er die Promillegrenze laut Polizei nur geringfügig überschritten hatte, wurde der Fall als Ordnungswidrigkeit eingestuft. (ab)

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