Bundespolizei sucht in Wiesbaden und Frankfurt nach Schleusern

13 Gebäude in verschiedenen Städten durchsucht

Bundespolizei sucht in Wiesbaden und Frankfurt nach Schleusern

Beamte der Bundespolizei haben am Mittwoch in den frühen Morgenstunden zeitgleich 13 Wohnungen und Geschäftsräume in verschiedenen Städten durchsucht. Darunter gab es auch Einsätze in Wiesbaden und Frankfurt.

Wie die Polizei mitteilt, nahmen die Beamten im Zuge der Durchsuchungen zwei Männer im Alter von 49 und 58 Jahren fest. Die beiden Aserbaidschanern werden verdächtigt, Anführer einer Gruppierung zu sein, der gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern, Urkundenfälschung und Geldwäsche vorgeworfen wird. In welcher Stadt die beiden festgenommen wurden, ist derzeit nicht bekannt.

Insgesamt soll die Gruppe aus acht Personen bestehen. Konkret sollen die Männer gegen Zahlungen in Höhe von 3000 bis 10.000 Euro zusammen mindestens 20 Personen aus ihrem Heimatland nach Deutschland geschleust zu haben. Dafür sollen die Männer Ausweisdokumente gefälscht haben, um Aufenthaltsgenehmigungen zu erschleichen.

Bei den Einsätzen in Wiesbaden, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und anderen Städten konnten die insgesamt 180 Einsatzkräfte mehrere Laptops, Speichermedien, Ausweise, Smartphones und Bargeld in Höhe von 21.000 Euro sicherstellen. Der Einsatz war Teil eines Ermittlungsverfahrens im Auftrag der Staatsanwaltschaft Koblenz, das bereits seit Juni läuft. (ab)

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