Wiesbaden Phantoms scheitern im Play-off-Halbfinale

Der Traum vom Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse ist für die Wiesbaden Phantoms geplatzt. Im Halbfinale unterlag das Team den Rostock Griffins in einem punktereichen Spiel.

Wiesbaden Phantoms scheitern im Play-off-Halbfinale

Für die Wiesbaden Phantoms ist die Saison beendet. Im Halbfinale der GFL2-Play-offs verlor das Team gegen die Rostock Griffins mit 35:54 und verpasste damit den Einzug in den GFL2 Bowl. Dessen Gewinner steigt direkt in die höchste deutsche Spielklasse auf.

Dabei erlebten die Zuschauer ein wechselhaftes Spiel. Die Wiesbadener gingen zunächst in Führung, lagen dann aber nach Fehlern zwischenzeitlich mit 14:28 zurück. Das Team von Head Coach Patrick Griesheimer kämpfte sich jedoch zurück und schaffte noch vor der Pause den Ausgleich zum 28:28. Kurz vor der Halbzeit gingen die Gäste aus Rostock allerdings erneut in Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Phantoms nicht mehr, das Spiel zu drehen. Die Rostocker bauten ihren Vorsprung weiter aus. Zwar konnten die Wiesbadener noch einmal verkürzen, mussten sich am Ende aber geschlagen geben.

„Haben uns heute selbst geschlagen“

Die Enttäuschung nach dem Spiel war groß. „Wir haben uns heute selbst geschlagen. Aber die Saison war schon erfolgreich“, bilanzierte Spieler Justin Schmitt. Auch Head Coach Patrick Griesheimer sprach von zu vielen Fehlern und blank liegenden Nerven. „Nach dem ersten Quarter hatten wir eigentlich schon verloren“, so Griesheimer. Spieler Anton Göbel sah die Phantoms „nicht auf dem besten Niveau“ und haderte mit viel Pech.

Gleichzeitig lobte der Trainer die Leistung seiner Mannschaft, die als „sehr junge Mannschaft mit Spielern aus dem Rhein-Main-Gebiet und nur zwei Imports“ angetreten war. Mit der Niederlage endet für die Phantoms eine eindrucksvolle Saison. In ihrem zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg in die GFL2 wurden die Wiesbadener mit 9:1 Siegen souverän Meister der Süd-Gruppe und stellten dabei die beste Offensive und Defensive.