Viele Patienten erwartet - HSK wird koordinierendes Corona-Krankenhaus

Bindeglied zwischen Krankenhäusern und einberufenem Planungsstab

Viele Patienten erwartet - HSK wird koordinierendes Corona-Krankenhaus

Das Land Hessen hat sich auf den erwarteten Anstieg an COVID-19-Patienten in den Kliniken vorbereitet. Es wurde ein Planungsstab eingesetzt und koordinierende Krankenhäuser bestimmt. Für das Versorgungsgebiet Wiesbaden - Limburg sind dies die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK).

„In den kommenden Wochen und Monaten wird die medizinische Versorgung auch in Hessen sehr stark beansprucht“, sagt hessens Sozial- und Integrationsminister Kai Klose (Grüne). Neben der ambulanten Versorgung brauche es daher auch Betten auf Intensivstationen, Beatmungsgeräte und geschultes Personal. „Der Planungsstab wird für koordinierte Versorgung und Behandlung der COVID-19-Patienten sorgen.“

In jedem der insgesamt sechs hessischen Versorgungsgebiete wurde ein koordinierendes Krankenhaus benannt. Für den Bereich Wiesbaden - Limburg nehmen die HSK diese Rolle ein. Sie fungieren als Bindeglied zwischen dem Planungsstab und den Krankenhäusern in dem Gebiet. In Abstimmung mit dem Planungsstab entwickeln sie ein regionales Versorgungskonzept und setzen es im Versorgungsgebiet um. Sie übermitteln eine aktuelle Übersicht über die Belegung und die Ressourcen aller Krankenhäuser. So wird ein wechselseitiger Erfahrungsaustausch bei der Versorgung von COVID-19-Patienten gewährleistet.

„Es ist sehr wichtig, dass wir unsere Kapazitäten und Kompetenzen in Hessen jetzt bündeln und unsere Arbeitsprozesse miteinander abstimmen“, erläutert Prof. Dr. Jürgen Graf, der Leiter des Planungsstabs. „Nur so können wir unsere Ressourcen optimal nutzen und eine Versorgung gewährleisten.“ (js)

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