Wie kann Wiesbaden als Gesundheitsstadt weiterentwickelt werden? Mit dieser Frage haben sich nun zahlreiche Experten bei einem Workshop beschäftigt. Wie die Stadt und die Organisatoren von „Ein gesundes Wiesbaden“ mitteilen, war die Veranstaltung ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung des Aktionsplans „Gesunde Stadt Wiesbaden“.
Vertreter aus Gesundheitswesen, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft trafen sich dazu in der Civilkammer im Heimathafen Wiesbaden. Nach einem Vortrag diskutierten die Teilnehmer an fünf Thementischen über zentrale Handlungsfelder. Dabei ging es um Versorgungslücken, Digitalisierung, die Weiterentwicklung Wiesbadens als innovativer Gesundheitsstandort, Prävention sowie die Rolle von Politik und Verwaltung. Im Austausch wurden zahlreiche Ideen und konkrete Vorschläge gesammelt.
Veröffentlichung für Ende 2026 geplant
„Der Workshop hat gezeigt, wie viel Wissen, Engagement und Gestaltungskraft in unserer Stadt vorhanden sind“, erklärt Gesundheitskoordinatorin Eva Ebel. Die gesammelten Perspektiven würden nun ausgewertet und flössen direkt in die Entwicklung des Aktionsplans ein. Gesundheitsdezernentin Milena Löbcke sagt: „Eine gute Gesundheitsversorgung reduziert Barrieren und ist Fundament für ein gutes Leben für uns alle, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder Einkommen. Sie darf kein Privileg, sondern muss ein Standard für alle hier lebenden Menschen sein.“
Der Aktionsplan soll Gesundheit als gemeinsame Zukunftsaufgabe stärken und konkrete Maßnahmen für die nächsten Jahre festlegen. In den kommenden Monaten werden die Vorschläge aus dem Workshop ausgewertet und in den Plan integriert. Die Veröffentlichung des gesamten Aktionsplans ist für Ende 2026 vorgesehen.