„Mikrobiologischer Befund“: Trinkwasser in Wiesbaden wird Chlor zugesetzt

Vorsorgemaßnahme für einige Stadtteile

„Mikrobiologischer Befund“: Trinkwasser in Wiesbaden wird Chlor zugesetzt

Wegen eines „mikrobiologischen Befunds“ wird in einigen Wiesbadener Stadtteilen seit Donnerstag (8. September) Chlor zugesetzt. Es handele sich dabei um eine vorsorgliche Maßnahme, teilt die Stadt mit. Sie sei mit dem Gesundheitsamt Wiesbaden abgestimmt.

Betroffen davon sei demnach die nördliche Innenstadt und hier vor allem höher gelegene Gebiete: um die Lahnstraße, Platter Straße, dem Neroberg, Eigenheim bis Tennelbachstraße, südliches und nördliches Nerotal, Adamstal, Restaurant Platte, Dambachtal sowie nordwestlich der Sonnenberger Straße.

Durch die geringe Chlorzugabe soll sichergestellt werden, dass „Bürger jederzeit mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden“, heißt es von Seiten der Stadt. Die Dosierung erfolge gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung und werde von engmaschigen Trinkwasserkontrollen begleitet. Vorübergehend können geringfügige Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen auftreten, die aber gesundheitlich unbedenklich seien. Das Trinkwasser könne wie gewohnt zum Trinken, Kochen und für die Körperhygiene verwendet werden.

Die Stadt informiert, sobald die Maßnahme beendet ist.

Für Rückfragen stehen die Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW unter der Nummer 0611 7802201 und das Gesundheitsamt Wiesbaden – Trinkwasserüberwachung – während der Dienstzeiten unter o611 313313 zur Verfügung.

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