„Kelly's Fresh Kitchen“ in Wiesbaden eröffnet

In Wiesbaden-Bierstadt gehen bald Salate, Wraps und Bowls über den Tresen. „Kelly's Fresh Kitchen“ eröffnet nach dem Mainzer Laden einen weiteren in der Schultheißstraße. In Wiesbaden möchte das Team andere Akzente setzen.

„Kelly's Fresh Kitchen“ in Wiesbaden eröffnet

Seit rund dreieinhalb Jahren setzt „Kelly’s fresh Kitchen“ in der Großen Bleiche in Mainz auf Wraps, Bowls, Ofenkartoffeln, Suppen und vor allem Salate. „Das Essen ist gesund, schnell und für ernährungsbewusste Menschen“, sagte Kevin Nicando, einer der Gründer, damals zur Eröffnung. Seit Dezember gibt es das „Kelly’s“ jetzt auch in Wiesbaden-Bierstadt in der Schultheißstraße.

„Die Lage bietet sich an, da wir noch nah genug an der Stadtmitte sind, aber auch die umliegenden Stadtteile, wie zum Beispiel Sonnenberg oder Erbenheim, mit unseren Lieferautos gut erreichen können“, erklären Nicando und Mit-Gründerin Aita Lakhoune gegenüber Merkurist. „Natürlich wäre auch ein Standort in der Stadt denkbar gewesen, aber dagegen haben wir uns dann bewusst entschieden.“

„Kostenentwicklung wirklich beängstigend“

Anders als in Mainz ist das Wiesbadener „Kelly’s“ ein reiner Take-away- und Lieferstandort. Und das hat gute Gründe. „Die Kostenentwicklung im letzten Jahr ist für uns als Gastronomen wirklich beängstigend. In so einer Situation versucht man natürlich, das Risiko möglichst gering zu halten“, so die „Kelly’s“-Inhaber. Einen Standort mit hohen Fixkosten zu eröffnen, hätte daher keinen Sinn ergeben. „Es ist schon schwer genug, die ständigen Preissteigerungen im Einkauf und die aktuellen Energiepreise zu tragen. Um hier noch rentabel zu sein, muss man wirklich versuchen, seine Kosten so niedrig wie möglich zu halten.“

Auch beim Angebot setzt das Team in Wiesbaden andere Akzente. So habe man für den Bierstadter Standort mit neuen Zutaten und Dressings experimentiert und schaue derzeit noch, was die Wiesbadener am liebsten in ihrer Bowl haben. An beiden Standorten können sich die Kunden ihre Salate und Bowls individuell zusammenstellen. „Zwar liegen Wiesbaden und Mainz nah beieinander, aber wir wollten nicht alle Erfahrungswerte aus Mainz stur übertragen und alles genauso machen“, so Lakhoune und Nicando.

Vegane Chickenwings im Angebot

In Wiesbaden sei etwa die Nähe zu den amerikanischen Wohnsiedlungen interessant. „Wir können in Mainz bereits viele Amerikaner*innen zu unseren Kund*innen zählen und hoffen natürlich, dass das in Wiesbaden auch so wird. Dementsprechend haben wir unsere Karte erweitert.“ So seien in vielen amerikanischen Restaurants Chickenwings ein klassischer Starter. „Kelly’s“ bietet in Wiesbaden eine eigene Variante davon an: die veganen „Cauliflower-Wings“.

Eine offizielle Eröffnung habe es nicht gegeben, am 2. Dezember sei aber die Soft-Opening-Phase gestartet. Mit dem bisherigen Zuspruch sei man sehr zufrieden. „Wir haben bis jetzt nicht viel Werbung geschaltet, aber unsere Erwartungen wurden glücklicherweise übertroffen. Uns ist bewusst, dass es natürlich auch für unsere Kunden keine leichten Zeiten sind. Deshalb freuen wir uns umso mehr über jede Bestellung, jedes alte und jedes neue Gesicht.“

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