Sprengung Salzbachtalbrücke: Muss der Bahnhof Wiesbaden Ost gesperrt werden?

Für die Sprengung der Salzbachtalbrücke Anfang November werden umfangreiche Maßnahmen getroffen, um das Projekt realisieren zu können. Doch ist hiervon auch der Bahnhof Wiesbaden Ost betroffen? Das sagen die Behörden.

Sprengung Salzbachtalbrücke: Muss der Bahnhof Wiesbaden Ost gesperrt werden?

Sprengung in Sicht: Am Samstag (6. November) werden mit einem Großaufgebot und mit rund 220 Kilogramm Sprengstoff die beiden 310 Meter langen Brückenteile der Salzbachtalbrücke niedergelegt. Zunächst das südliche Brückenbauwerk (Fahrtrichtung Frankfurt) und nur zwei Sekunden später die Nordbrücke – so zumindest der Plan, falls nicht doch eine Schlechtwetterfront das Vorhaben verhindert (wir berichteten).

Vor der Sprengung stand und steht noch viel Arbeit an. Unter anderem wurden schon fünf Bahngleise der Deutschen Bahn (DB) abgebaut. Ein Leser glaubt nun auch noch gehört zu haben, dass im Vorfeld der Sprengung der Bahnhof Wiesbaden Ost ab dem 30. Oktober gesperrt wird. Doch was ist dran an der Sache?

Rascher Wiederaufbau nach Sprengung

Auf Anfrage erklärt ein Sprecher der Stadt Wiesbaden, dass in diesem Fall die Deutsche Bahn zuständig sei. Dort wiederum verweist man auf die Autobahn GmbH des Bundes, die das gesamte Projekt betreut. Letztlich erklärt Sprecher Stefan Hodes: „Seitens der Niederlassung West der Autobahn GmbH existieren im Zuge der Sprengung der Salzbachtalbrücke keine Überlegungen, den Ost-Bahnhof in Wiesbaden ab dem 30. Oktober zu sperren.“

Dafür solle nach der Sprengung rasch mit dem Wiederaufbau der Bahnstrecke und der Bundesstraße begonnen werden, wie der Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH, Ulrich Neuroth, sagt. So wollen die Autobahn GmbH und die DB AG im optimalen Fall den Bahnverkehr wieder nach rund sechs Wochen freigeben.

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