Neue Fußgängerzone in Wiesbaden wird kommen – das sind die Pläne

Eine Fußgängerzone samt Quartiersplatz soll schon im nächsten Jahr in der Gerichtsstraße zwischen Oranienstraße und Moritzstraße kommen. Wir verraten euch, was sich dort nun alles ändern wird.

Neue Fußgängerzone in Wiesbaden wird kommen – das sind die Pläne

Die Gerichtsstraße zwischen Oranienstraße und Moritzstraße in Wiesbaden-Mitte wird zur Fußgängerzone. Zudem soll vor Ort ein neuer Quartiersplatz entstehen. Das hat der Magistrat in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen.

Der zuständige Ortsbeirat Mitte hatte dem Projekt bereits einstimmig zugestimmt, die finale Entscheidung folgt in der Stadtverordnetenversammlung Mitte Juli. Anwohnern und den ansässigen Geschäftsleuten wurden die Pläne bereits am 12. Mai bei einer Informationsveranstaltung vorgestellt. Die Bauarbeiten sollen dann im Jahr 2023 starten.

Das ist geplant

Die Planungen sehen vor, die Gerichtsstraße auf gesamter Länge als Fußgängerzone mit einem Pflasterbelag einheitlich zu gestalten. Die Zufahrt zur Gerichtsstraße wird zukünftig ausschließlich von der Oranienstraße aus für die Anwohner zu ihren Grundstückszufahrten sowie für Liefer- und Rettungsdienste und die Müllentsorgung möglich sein. Im Kreuzungsbereich der Gerichtsstraße mit der Moritzstraße dagegen sollen zukünftig Poller eine Zufahrt für Autos und Roller unterbinden. Lediglich für Rettungsdienste werden dort die Poller herausnehmbar sein. An der nordwestlichen Ecke der Gerichtsstraße wird eine Fläche für Sharing-Mobilität reserviert. Zudem wird dem vorhandenen Restaurant eine Außengastronomie ermöglicht.

Im nördlichen Abschnitt sollen die vorhandenen Bäume in sogenannten Baumquartieren zusammengefasst werden, sodass Hochbeete mit Sitzgelegenheiten zum Quartiersplatz hin entstehen. Zudem sind entlang des alten Gerichtsgebäudes Sitzmöglichkeiten und drei Spielpunkte für Kinder vorgesehen. Geprüft wird noch, ob ein Trinkbrunnen vor Ort angebracht wird.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) sagt: „Durch die neue Fußgängerzone wird sich die Aufenthaltsqualität im Quartier deutlich erhöhen und der ganze Bereich um das imposante Gebäude des Alten Gerichts belebt und aufgewertet.“ Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) kommentiert das neue Projekt so: „Die positiven Rückmeldungen aus dem Ortsbeirat und der Anwohnerschaft zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

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