Wer in Wiesbaden ein Glas Wein genießen möchte, findet laut Genussmagazin „Falstaff“ zwischen der Innenstadt und dem Neroberg zahlreiche Adressen, die Tradition mit Genuss verbinden. Das Magazin hat nun fünf besondere Wein-Hotspots vorgestellt.
Wein mit Panoramablick und für Entdecker
Den wohl spektakulärsten Platz für ein Glas Wein bietet laut Falstaff das „Château Nero“ auf dem Neroberg. Der Weinstand sei weniger eine klassische Vinothek als vielmehr ein sommerlicher Treffpunkt, der Rheingauer Weine mit einem weiten Blick über Wiesbaden kombiniert. Besonders bei Sonnenuntergang entfaltee der Ort seinen Charme. Die Sommersaison läuft noch bis zum 27. September.
Wer Wein unkompliziert und abseits der bekannten Klassiker entdecken möchte, ist laut dem Magazin im „GLYG“ im Rheingauviertel richtig. Die Weinhandlung in der Marcobrunnerstraße setze auf junge, regionale Winzer und verstehe sich als Treffpunkt. Jeden Mittwoch findet ein „Wine & Walk“ statt, bei dem man sich Wein abholen und damit durch die Nachbarschaft ziehen könne.
Weinmeile in der Mauergasse und Aperitif-Kultur
Die Mauergasse habe sich gemäß dem Magazin zu einer kulinarischen Adresse in Wiesbaden entwickelt. Hier findet sich in der Hausnummer 10 die Weinbar des Rheingauer Weinguts „Balthasar Ress“, die bereits seit 2013 existiert. Außer eigenen Weinen würden auch die befreundeter Weingüter ausgeschenkt, begleitet von kleinen Speisen und Live-Musik. Nur wenige Schritte weiter, in der Hausnummer 11, hat das Weingut „Laquai“ aus Lorch seine Vinothek. Dort können die Weine des traditionsreichen Familienbetriebs probiert und direkt mitgenommen werden.
Einen anderen Ansatz verfolge das „Wine in the Hood“ in der Oberen Webergasse. In der Restobar von Kai Kenngott gehe es um eine zeitgemäße Aperitif-Kultur, so Flastaff. Auf der Karte stünden Weine jenseits des Mainstreams sowie Käse und Charcuterie. Eine Besonderheit sei die große Auswahl von über 30 Wermut-Sorten, darunter auch der hauseigene „WIMUT“ auf Basis von Rheingau-Riesling.