Hessen fördert gemeinsames Feuerlöschboot von Wiesbaden und Mainz

Das Boot kann bis zu 60 Tonnen Last aufnehmen.

Hessen fördert gemeinsames Feuerlöschboot von Wiesbaden und Mainz

Das Land Hessen fördert den weiteren Betrieb des Feuerlöschbootes „Franz-Anton-Schneider“, das seit 1995 gemeinsam von den Städten Wiesbaden und Mainz für den Brandschutz auf dem Rhein betrieben wird. Wie die Stadt Wiesbaden mitteilt, übergab Innenminister Roman Poseck im Wiesbadener Rathaus den Förderbescheid in Höhe von 21.780 Euro an Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Das Geld ist für die weitere Unterhaltung des Bootes bestimmt. „Wir sind froh, dass mit dem Zuwendungsbescheid nun dringend notwendige Instandhaltungsmaßnahmen erledigt werden können, damit unseren Einsatzkräften, die täglich herausragende Arbeit leisten, ein einwandfreies Boot zur Verfügung steht“, so Mende.

Vielseitig einsetzbar auf dem Rhein

Innenminister Poseck lobte bei der Übergabe die Zuverlässigkeit des Bootes. „Gerade in Zeiten zunehmend unkalkulierbarer Wetter- und Umweltbedingungen kommt dem Brandschutz auch auf den Wasserstraßen eine besondere Verantwortung zu.“ Die „Franz-Anton-Schneider“ sei für spontane Brände an Uferböschungen, Taucheinsätze oder den Transport von Einsatzfahrzeugen auf die Rheininsel Rettbergsaue gewappnet.

Die Bauform als Fährschiff biete gute Voraussetzungen zur Rettung von Personen aus dem Rhein. Zudem ermöglicht der geringe Tiefgang Einsätze auch bei niedrigen Pegelständen. Das Boot kann bis zu 60 Tonnen Last aufnehmen, die Löschpumpen fördern bis zu 12.000 Liter Wasser pro Minute.

Benannt ist das Boot nach Franz-Anton-Schneider, dem ehemaligen Leiter der Wiesbadener Feuerwehr von 1968 bis 1997. Er gilt als Pionier der Rettungshundearbeit und war maßgeblich für deren Eingliederung in die freiwillige Feuerwehr verantwortlich.