Kuffler könnte Wiesbaden nach 30 Jahren verlassen

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Kuffler könnte Wiesbaden nach 30 Jahren verlassen

Die Gastronomen Stephan und Sebastian Kuffler ziehen die Aufgabe des Standortes Wiesbaden in Erwägung. Das teilt die Stadt Wiesbaden am Freitagmittag mit.

Erfahren habe man von den Überlegungen der Gastronomen im Rahmen eines Gesprächs zur Bewältigung der auch durch die Corona-Pandemie bedingten Schwierigkeiten der Gastronomie. Die Kuffler-Gruppe ist seit 30 Jahren in Wiesbaden vertreten.

Kuffler ist für das Catering im RheinMain CongressCenter (RMCC) zuständig, seit drei Jahrzehnten für das leibliche Wohl im Kurhaus und betreibt darüber hinaus das Restaurant der Spielbank. „Es war ein sehr konstruktives Gespräch, das kurzfristig fortgeführt wird“, betont Wiesbadens Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Oliver Franz (CDU), ebenso Teilnehmer der Gesprächsrunde wie Vertreter der Spielbank und der Wiesbadener Messe-, Kongress- und Tourismus-Holding TriWiCon.

Die Partner, die Vertraulichkeit vereinbart haben, verständigten sich nun zunächst auf die rechtliche Überprüfung der bestehenden Handlungsmöglichkeiten. „Allen Beteiligten ist es ein wichtiges Anliegen, dass Verlässlichkeit und Kontinuität den Kunden wie den Mitarbeitern gegenüber gewahrt bleiben“, unterstreichen übereinstimmend Franz sowie Stephan und Sebastian Kuffler. Das gastronomische Angebot sowohl im RMCC als auch im Kurhaus und der Spielbank soll nach dem erklärten Willen aller beteiligten Partner ohne Unterbrechung aufrecht erhalten bleiben. (ms)

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