Kalte Nächte: Wo Wohnungslose in Wiesbaden übernachten können

Aktuelle Minusgrade sind eine besondere Gefahr für Wohnungslose.

Kalte Nächte: Wo Wohnungslose in Wiesbaden übernachten können

Unter den aktuellen Minustemperaturen leiden Wohnungs- und Obdachtlose bekanntlich besonders. Darum erinnert die Landeshauptstadt Wiesbaden an die Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnungslose gemäß der sogenannten „Wiesbadener Winterregelung“.

Allein im Männerwohnheim der Heilsarmee in der Schwarzenbergstraße stünden 70 Plätze bereit. Speziell für Frauen seien weitere 12 Plätze in einer weiteren Unterkunft geschaffen worden.

Wer sich über kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten informieren möchte, kann sich sowohl bei den Straßensozialarbeitern als auch bei Polizei und Ordnungsbehörden erkundigen. Neben den Mitarbeitern des Sozialdezernats organisiert auch die Wohnungslosenhilfe der Diakonie inklusive Teestube und Heilsarmee Schlafplätze. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten werden von den Kirchen, Tafeln, Wohlfahrtsverbänden, Rettungsorganisationen, privaten Initiativen und Spendern gestellt.

„Insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es in Wiesbaden eine große Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität und auch aktuell geraten die Schwächsten nicht aus dem Blick“, betont Sozialdezernent Christoph Manjura (SPD). Auch würdigte er die Vernetzungsarbeit, die die ämter- und trägerübergreifende Arbeitsgruppe „#wohin“ leistet.

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