Bau des Freizeitgeländes am Kasteler Rheinufer schreitet voran

Wo bis vor kurzem noch Brachland war, sollen bald ein Skatepark, ein Workout-Areal, eine Ruhezone und ein Gastronomiekonzept aus dem Boden gestampft werden. Das Freizeitareal am Kransand befindet sich bereits im Bau und macht große Fortschritte.

Bau des Freizeitgeländes am Kasteler Rheinufer schreitet voran

Im Januar dieses Jahres wurde bekannt, dass aus dem ehemaligen Kies-Menz-Gelände an der Theodor-Heuss-Brücke in Kastel ein Freizeitgelände entstehen soll. Mit Bänken, viel Grün, einem Skatepark und Sportflächen sowie einem Kiosk- und Imbissstand soll die Aufenthaltsqualität auf dem Gelände direkt am Rheinufer erhöht werden. Seitdem hat sich dort bereits viel getan, der erste Bauabschnitt steht kurz vor der Vollendung.

Erster Bauabschnitt fast fertig

„Der erste Bauabschnitt soll nach derzeitigem Stand im November 2018 fertiggestellt sein“, sagt Ariane Patzelt, Referentin im Dezernat für Stadtentwicklung und Bau. Die alten Betriebsanlagen wurden bereits entfernt. Nur der Kran ist noch zu sehen. Doch der soll auch weiterhin dort bleiben. Laut Patzelt wurde er gesichert und wird derzeit für eine Ilumination vorbereitet, die ihn bei Dunkelheit in buntes Licht tauchen soll.

Außerdem wurde ein neuer Promenadeweg für Fußgänger und Radfahrer gepflastert, die Böschung zum Rhein wurde mit Kalksandstein-Sitzstufen besetzt. „Darüber hinaus wurde die ehemalige Fahrbahntrasse auf das Niveau der ehemaligen Kranbahn erhöht“, so Patzelt.

Welches Gastronomiekonzept hält Einzug?

Damit man auf dem ehemaligen Kies-Menz-Gelände nicht hungrig verweilen muss, war in den ersten Entwürfen auch von einem Kiosk- oder Imbissstand die Rede. „Es wurden erste Gespräche mit Betreiber-Interessenten geführt, die sich in ihrer Nutzung am Gebäudebestand orientieren“, sagt Patzelt. Eine tatsächliche Umsetzung lasse sich aber erst nach dem Ende der Bauarbeiten realisieren.

Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin-Kessler erwartet von dem zukünftigen Betreiber ein „hohes Veranstwortungsbewusstsein für das gesamte Areal. Laut Kessler solle auf dem Gelände ein „kreatives, gesundes und unkompliziertes Snack- und Gastronomiekonzept, ‘To-Go’“, Einzug halten.

Sport trifft Entspannung

Die gekauften Speisen werden sich dann auf einer der vielen Sitzgelegenheiten verspeisen lassen. Auch ein Ruhebereich wird entstehen. Ältere Bürger sollen sich hier ebenfalls wohlfühlen. Für die jüngeren oder aktiven Besucher steht eine große Auswahl an Betätigungsmöglichkeiten bereit. Laut Patzelt bleibe es bei den im Januar vorgestellten Angeboten. Auf verschieden großen Flächen werden also ein BMX- und Skatepark, eine Workout- und Boulder-Fläche, ein Balancierparcours, eine Slackline und Tischtennisplatten gebaut. „Für den folgenden Bauabschnitt wurde ein Aktivitätsband erarbeitet und beschlossen“, so Patzelt.

Die Fertigstellung des zweiten und letzten Bauabschnitts, in dem auch die vielen Freizeit- und Sportgeräte entstehen sollen, wird aber noch etwas dauern. „Das ist vom Fortgang anderer verkehrlicher Baumaßnahmen im Bereich des Geländes abhängig“, erklärt Patzelt. Dazu zähle unter anderem die direkte und barrierefreie Anbindung des Areals an den Hochkreisel und den Bahnhof. „Die Aktivsportfläche soll 2020 fertiggestellt werden.“

Bis dahin soll auch der entsprechende Abschnitt der Rheinuferstraße autofrei sein. „Ein endgültiger Termin dafür steht noch nicht fest, wird allerdings erst am Ende der Gesamtmaßnahmen stehen“, so Patzelt. Erste Planungsuntersuchungen seien aber derzeit bereits angestellt worden.

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