Die Salzbachtalbrücke kann ab Montag (18. Dezember) wieder von Autos befahren werden. Passend dazu hat der Wiesbadener Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) am Freitag ein neues Verkehrskonzept für Wiesbaden und Umgebung vorgestellt, das die wiedereröffnete Brücke mit einbezieht.
Die Salzbachtalbrücke war am 6. November 2021 gesprengt worden, seitdem wurde sie neu gebaut. Während der Arbeiten musste das Wiesbadener Verkehrsnetz in der Spitze über 80.000 Fahrzeuge pro Tag zusätzlich aufnehmen.
Verkehr soll wieder auf Autobahn ausgelagert werden
Durch die Wiedereröffnung der Brücke ergebe sich nun die Möglichkeit, einen Großteil des Verkehrs zurück auf die A66 zu verlagern, erklärte die Stadt Wiesbaden. „Die Innenstadt wird damit mit allen Verkehrsmitteln wieder gut erreichbar“, erklärte Dezernent Kowol. Bis zur endgültigen Fertigstellung der Brücke sollen zusätzliche Fahrspuren und geänderte Verkehrsführungen vor Ort jedoch bestehen bleiben.
Für Fahrten in die Innenstadt aus südlicher Richtung empfiehlt die Stadt Wiesbaden die Verbindung über die Mainzer Straße und die Friedrich-Ebert-Allee. Als Tipp für die Parkplatzsuche bietet Kowol die städtischen Parkhäuser „Theater“, „City II“ und „Mauritiusgalerie“ an. Als besondere Aktion ist das Parken an diesen Standorten am Dienstag (19. Dezember) kostenlos. Normalerweise liegen die Preise dort zwischen 1,50 bis 2 Euro pro Stunde.
Pendler sollten Wiesbaden umfahren
Für den Pendlerverkehr aus der umliegenden Region nach Frankfurt oder zu anderen Zielen im Rhein-Main-Gebiet lautet die Empfehlung, Wiesbaden zu umfahren und das Fernstraßennetz aus Bundesstraßen und Autobahnen zu nutzen. Durch die Wiedereröffnung der Salzbachtalbrücke seien die Umwege durch das Wiesbadener Stadtgebiet nicht mehr notwendig.
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