Land investiert in 43 neue Sozialwohnungen in Wiesbaden

Geförderter Wohnraum in Mainz-Kastel und Kohlheck

Land investiert in 43 neue Sozialwohnungen in Wiesbaden

Fünf Millionen Euro investiert das Land Hessen in den Bau von 43 neuen Sozialwohnungen in Wiesbaden. Die geförderten Wohnungen entstehen in zwei Wohnhäusern in der Wiesbadener Straße und auf dem ehemaligen Simeon-Haus-Areal im Kohlhecker Finkenweg. Das teilte Wirtschafts- und Wohnbauminister Tarek Al-Wazir (Grüne) mit.

„Unser Ziel ist, dass Jede und Jeder in Hessen eine Wohnung zu einem angemessenen Preis finden kann“, so der Minister. „Dazu legt die Landesregierung das umfassendste Maßnahmenpaket auf, das es in Hessen je gegeben hat. Bis 2024 stellen wir 2,2 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau bereit.“

Fast zwei Millionen Euro davon fließen in den Neubau in der Wiesbadener Straße in Mainz-Kastel. Dort entstehen insgesamt 31 Wohnungen, 14 davon sind für Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen vorgesehen. Die restlichen 3,1 Millionen Euro gehen an das Bauprojekt im Finkenweg. Dort werden derzeit 82 Wohnungen gebaut, wovon 29 gefördert werden. Die Mieten für die Sozialwohnungen werden zwischen 6,70 Euro und 8,08 Euro pro Quadratmeter liegen. Durch die Mischung sollen Quartiere mit ganz unterschiedlichen Bewohnern entstehen.

Bauherr ist in beiden Fällen die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft GWW. Das Projekt in Mainz-Kastel kostet insgesamt rund 8,9 Millionen Euro, der Bau im Finkenweg rund 22 Millionen Euro. Die Stadt Wiesbaden beteiligt sich mit insgesamt 1,1 Millionen Euro an beiden Projekten. „Die beiden Wohnprojekte der GWW haben qualitativen Vorbildcharakter: Sie zeigen, wie durch gelungene Planung Integration und ein klimaschonendes Wohnumfeld entstehen“, erklärte Al-Wazir.

Hintergrund:

Das Grundstück in der Wiesbadener Straße wurde zuvor von einem Autohaus und als Parkplatz genutzt. Nach dem Abriss der bestehenden Gebäude baut die GWW dort ein Mietshaus mit drei Eingängen und einer Gesamtwohnfläche von 2300 Quadratmetern. Alle Wohnungen bekommen eine Fußbodenheizung, das Gebäude wird mit einer Kombination aus Erdwärme und Wärmepumpe beheizt. Die 14 Zwei- bis Vier-Zimmer-Sozialwohnungen werden barrierefrei und bieten Wohnflächen zwischen 48 und 87 Quadratmeter.

Auf dem rund 6.500 Quadratmeter großen Grundstück des ehemaligen Simeon-Haus-Areals in Kohlheck entstehen sieben Wohnhäuser mit drei Geschossen und einem kleineren Geschoss. Die Wohnflächen der Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen werden zwischen 46 und 92 Quadratmeter liegen. In einer Tiefgarage entstehen mehrere E-Ladestationen, mit Wärme versorgt werden die Wohnungen über ein Biogas-Blockheizkraftwerk. (js)

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