Wo Wiesbadener nackt baden können

Schwimmen gehen ganz ohne Badehose oder Bikini: Ist das in Wiesbaden und Umgebung möglich? Und wenn ja wo? Wir geben Euch einen Überblick.

Wo Wiesbadener nackt baden können

Der Sommer ist voll in Wiesbaden angekommen: Am vergangenen Wochenende zeigte das Thermometer sogar weit über 30 Grad an. Bei solchen Temperaturen zieht es viele Wiesbadener wieder ins Freibad. Doch manchen ist dann allerdings schon Badehose oder Bikini zu viel. Kann man in Wiesbaden und Umgebung auch nackt baden?

In Wiesbadener Schwimmbädern, die alle von „Mattiaqua“ betrieben werden, ist das Nacktschwimmen in den Bädern zumindest nicht möglich. Einen abgetrennten FKK-Bereich gibt es zwar im Kallebad – allerdings kann man sich dort nur sonnen, nicht baden. Gleiches gilt für einen abgetrennten Bereich im Lufti. Nacktbaden ist also nur in den Thermen möglich, etwa in der Kaiser-Friedrich-Therme, wo es für die Saunagäste ein 15 Meter langes Becken gibt.

FKK-Bereiche an Seen in der Umgebung

Wer aber in der Sonne nackt baden möchte, muss dafür schon etwas weiter fahren. Der Raunheimer Waldsee befindet sich etwa 25 Minuten östlich von Wiesbaden, hier gibt es eine ausgewiesene FKK-Zone. Seit der Neueröffnung im Sommer 2018 bietet der „Pinta Beach – Raunheimer Waldsee“ noch mehr Fläche für Freikörperkultur: 2000 statt 700 Quadratmeter.

Einen Nacktbadebereich hat auch der Langener Waldsee, der mit insgesamt 58 Hektar die größte Wasserfläche im Rhein-Main-Gebiet ist. Hier müssen die Wiesbadener noch etwas länger fahren – etwa 35 bis 40 Minuten mit dem Auto. Am Nordufer hat das Strandbad eine sehr große textilfreie Zone.

Einen FKK-Bereich gibt es ebenfalls am Badesee Walldorf (30 Minuten von Wiesbaden entfernt) und auf der Rheininsel Langenau (25 Minuten) in der Nähe von Trebur. In Langenau gibt es einen ausgewiesenen FKK-Bereich: die Ponderosa des Naturistenbundes Rhein-Main.

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