Aus mehr als 2600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale von Miss Germany 2026 geschafft, wie die Veranstalter mitteilen. Darunter ist auch die Wiesbadener Unternehmerin Amina Ben Bouzid, die schon im Vorjahr teilgenommen hat und jetzt den Titel holen will.
Bouzid wuchs als Tochter einer deutschen Mutter und eines algerischen Vaters zwischen zwei Welten auf, wie sie auf einem ihrer Social Media Kanäle erzählt. Diese Erfahrung habe sie geprägt und sei heute die treibende Kraft hinter ihrer Arbeit. Sie kenne das Gefühl, sich zu fragen, ob man dazugehört.
Unternehmerin mit Mission
Jetzt gehört sie zu den neun Finalistinnen, die am 7. März 2026 im um den Titel Miss Germany kämpfen. Wie die Veranstalter berichten, tritt Bouzid in der Kategorie „Female Leader“ an. Die Performance-Marketing-Expertin unterstütze mit ihrem Unternehmen Marken, die von Frauen geführt werden. Sie helfe jungen Unternehmerinnen dabei, durch gezielte Werbung sichtbar und erfolgreich zu werden, ohne sich zu verbiegen. „Ich mache das für mein 14-jähriges Ich und für alle 14-jährigen Aminas da draußen, die sich fragen, ob sie gemeint sind“, sagt die Wiesbadenerin dazu in einem ihrer Reels.
Der Veranstalter des Wettbewerbs, die Miss Germany Studios, bemüht sich seit einigen Jahren darum, dem Titel Miss Germany ein anderes Image zu geben. Um ein zeitgemäßes Frauenbild zu transportieren, rücke es Frauen in den Fokus, die Verantwortung übernehmen würden und als Vorbilder dienten, heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Die neun Finalistinnen treten in drei Kategorien an: „Female Founder“ für Gründerinnen, „Female Mover“ für Frauen in männerdominierten Berufen und „Female Leader“ für weibliche Führungskräfte.
Die Final-Show findet am 7. März in den Bavaria Studios in München statt und wird an diesem Tag live vom TV-Sender Sixx und dem Streamingdienst Joyn übertragen.