Diese Filme wurden in Wiesbaden gedreht

Romy Schneider, Zsa Zsa Gabor und viele andere berühmte Schauspieler haben schon in Wiesbaden gedreht. Dadurch waren ganz unterschiedliche Orte und Plätze in der Stadt schon im Fernsehen und auf großen Kinoleinwänden zu sehen.

Diese Filme wurden in Wiesbaden gedreht

Als Staatsanwalt Bernd Reuther geht Schauspieler Rainer Hunold regelmäßig auf dem Schlossplatz ein und aus. In der TV-Krimiserie „Der Staatsanwalt“ miemt das Wiesbadener Rathaus seinen Arbeitsplatz. Auch andere Plätze und Straßen der Stadt sind in der Serie regelmäßig zu sehen.

Glamouröse 1950er

Dabei zog es sogar schon in den 1950er Jahren große Stars zum Drehen nach Wiesbaden. 1953 stand Sissi-Star Romy Schneider in ihrem Debüt-Film vor der Kamera. In „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ spielte der spätere Superstar die Rolle der „Evchen“, die in Wiesbaden ohne Vater aufwächst. Später kehrt ihr Vater in die hessische Landeshauptstadt zurück. Er ist inzwischen ein gefeierter Star im Musikbusiness — nur daher kennt ihn seine Tochter überhaupt. Als Drehorte deutlich zu erkennen sind dabei unter anderem das Bergkirchenviertel, und der Neroberg.

Für den Film „Ball der Nationen“ kam nur ein Jahr später Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor nach Wiesbaden. Im Film verdreht sie dem Reporter Percy Buck als Revuesängerin Vera van Loon den Kopf. Der kann sich gar nicht mehr auf seine Arbeit konzentrieren und versucht ihre Aufmerksamkeit durch eine Falschmeldung in der Zeitung auf sich zu lenken. Dabei diente unter anderem das Wiesbadener Kurhaus als Kulisse für die Story.

Musik und Literatur

Für den Musikfilm „Café Europa“ soll der King of Rock n Roll, Elvis Presley 1960 nach Wiesbaden gekommen sein. Er war ab 1958 in Bad Nauheim als US-Soldat stationiert und es ranken sich viele Gerüchte darum, wie viel Zeit er bis 1960 in Wiesbaden verbracht hat. Fakt ist aber, dass die Reisinger Anlagen im Film zu sehen sind und Elvis selbst die Hauptrolle spielt.

Doch auch jüngere Produktionen wurden in der hessischen Landeshauptstadt gedreht. Neben den „Buddenbrooks“ von 1979, die zu einem Teil in der Villa Clementine spielen, nennt Merkurist-Leser Andreas noch die deutsche Filmreihe „Natalie“ als Beispiel. Das Drama rund um das Thema Prostitution spiele zwar eigentlich in Kassel, doch die Fußgängerunterführung vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof sei eindeutig zu erkennen.

Dabei sind die hier genannten Filme nur eine kleine Auswahl von Produktionen, die in Wiesbaden stattgefunden haben. Mit Drehorten in Wiesbaden beschäftigen sich sogar ganze Mottostadtführungen. Sie führen dann auch zu Spots, an denen schon „Tatort“-Kommissare ermittelt haben und Kinderfilme und Komödien entstanden sind. Und wo konnten Ihr schon Wiesbadener Kulissen im Fernsehen oder auf der Leinwand sehen? Postet Eure Beispiele in die Kommentare! (ms)

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