Die Wiesbadener Feuerwehr zieht ein Fazit zum Großbrand bei einem Entsorgungsbetrieb im Ferdinand-Knettenbrech-Weg in Biebrich. Wie die Einsatzkräfte mitteilen, konnten die Löscharbeiten am Abend gegen 19:30 Uhr endgültig beendet werden. Das Feuer war bereits nach einer Stunde gelöscht, aber es kam weiterhin zu starker Rauchentwicklung.
Wegen dem Rauch war die Bevölkerung zuvor gewarnt worden. Diese Warnung konnte um 19:10 Uhr wieder vollständig zurückgenommen werden. Um das Feuer zu löschen, wurde ein Sperrmüllhaufen mithilfe von Baggern des Betriebs auseinandergezogen.
Wie die Knettenbrech + Gurdulic Service GmbH Co. KG, auf deren Betriebsgelände das Feuer ausbrach, mitteilt, könnte ein falsch entsorgter Akku im Sperrmüll die Ursache für den Brand sein, der sich wohl selbstentzündet habe.
Rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort. Sie wurden von Mitarbeitern des Entsorgungsbetriebs unterstützt. Die Firma übernimmt nun auch die weitere Brandwache. Messfahrzeuge der Feuerwehr stellten in der Umgebung zwar Brandgeruch und Rauchniederschlag fest, gefährliche Gaskonzentrationen wurden aber nicht nachgewiesen. Während des Einsatzes besetzten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr die Feuerwachen 1 und 2 der Berufsfeuerwehr.