Umweltschützer wollen Autofahrer auf Luftverschmutzung aufmerksam machen

Mit einer „Luftnot-Kunst-Aktion“ will die Umweltschutzbewegung „Extinction Rebellion“ am Samstag auf die Straße gehen. An der Ringkirche wollen die Aktivisten vor den Auswirkungen des Straßenverkehrs auf den Klimawandel warnen.

Umweltschützer wollen Autofahrer auf Luftverschmutzung aufmerksam machen

Mit einer Kunstaktion will der Wiesbadener Ableger der Umweltschutzbewegung „Extinction Rebellion“ (XR) auf die Luftverschmutzung in der Stadt aufmerksam machen. Am Samstag wollen sich die Aktivisten an der viel befahrenen Ringkirche treffen, um auf die Auswirkungen des Straßenverkehrs aufs Klima hinzuweisen.

Weltweit startet die Bewegung immer wieder Protestaktionen, um auf die Folgen des Klimawandels und speziell das Massenaussterben von Tieren, Pflanzen und das mögliche Aussterben der Menschheit aufmerksam zu machen. Oftmals in Form von Straßenblockaden. Die Aktion am Samstag soll anders aussehen.

Kunst statt Straßenblockade

„Wir wollen die Leute nicht vom weiterfahren abhalten, sondern auf Luftverschmutzung und die Auswirkungen des Straßenverkehrs aufs Klima auf künstlerische Art und Weise hinweisen“, erklärt Chris von der Bewegung. Straßenblockaden seien eher in größeren Städten sinnvoll, in Wiesbaden setze man auf informative Formate, die mehr zum Gespräch einladen. Nach der Aktion an der Ringkirche wollen die Aktivisten eventuell noch ein sogenanntes „Die-in“ in der Innenstadt starten — dabei legen sich die Teilnehmer auf den Boden und tun so, als seien sie tot.

Die Bewegung hofft mit solchen Aktionen, dem Thema Klimawandel auch in Wiesbaden mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Immer wieder veranstaltet „Extinction Rebellion“ deshalb auch Geh- und Sitzmeditationen in der Innenstadt. Die nächste Sitzmeditationen findet beispielsweise Anfang März vor der Staatskanzlei statt. An der Ringkirche treffen sich die Aktivisten diesen Samstag um 11 Uhr. (nl)

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